Zeit der Trauer

Wie ihr ja wisst, sind wir mittlerweile umgezogen. 
Die Woche nach der Entbindung war sehr stressig, aber das erzähle ich ein andermal. Wir sind froh, dass unser Pastor Gieselher Samen sich bereit erklärt hat, eine Abschiedsfeier für unsere kleine Immanuela zu gestalten. Wir luden die engsten Verwandte, Freunde und Kollegen ein und trauerten gemeinsam an diesem Abend. Wir hörten und sangen ein paar Lieder, Gieselher hielt eine Andacht und danach gingen wir mit denen, die wollten, noch in ein Café. 
Es war für uns ein sehr wichtiges Ereignis. Auch wenn wir sie nicht beerdigt oder lebendig erlebt haben, wollten wir sie trotzdem als richtigen Menschen verabschieden und gedenken.

Como sabrán, ya nos hemos mudado. La semana después del parto ha sido muy estresante, pero de eso les cuento otro día. Estamos muy agradecidos, que nuestro Pastor nos ayudó a hacer  una fiesta de despedida para nuestra pequenia Immanuela.  Invitamos a nuestros parientes, amigos y colegas y  juntos nos despedimos de ella. Escuchamos canciones, el pastor predicó y después nos fuimos a un café con los que querían. Este evento, esta despedida fue tremendamente importante para nosotros. Aunque no hemos hecho un funeral o no la vimos viva, igual queríamos tratarla como un ser humano y despedirnos y acordarnos de ella adecuadamente.
Wie gehen wir mit der Trauer um? 
Zum Teil seht ihr das ja. Mir war es von Anfang an wichtig, die Trauer und Gefühle nicht zu verstecken und euch davon zu berichten. Wir sind ja sonst auch sehr offen Menschen, vor allem wenn es uns gut geht. Wieso nicht, wenn es uns schlecht geht?
Ich will dazu sagen, dass es typsache ist, wie man als Trauernde mit dem Thema umgeht. Es ist nicht “richtiger” es zu verschweigen oder ein Buch darüber zu schreiben. Es ist einfach ganz individuell. Ich denke, Trauer hat in unserer Gesellschaft so wenig Platz und Anerkennung, dass viele damit ein Problem haben und auch nicht wissen, wie man damit umgehen soll oder wie sie trauern sollen. Bisher hatte ich selbst auch noch nie eine richtige Trauerphase erlebt. Und es kann auch sein, dass meine nächste Trauer ganz, ganz anders sein wird.
Qué hacemos con nuestro duelo?
Bueno, de hecho lo estan viendo, no? Desde el principio he querido mostrar mi duelo y mis sentimientos y contarles de esto. Porque en los otros días, cuando estamos bien, también decimos y quizas celebramos que nos va bien.  Y por que no hacer lo mismo cuando estamos mal?
Quiero decir tambien, que es cosa de cada uno, como enfrentar a una pérdida así. No todos somos iguales y está mal decir, que es mejor publicar un libro sobre el tema que no contarle a nadie. Es una cosa muy individual. Pienso que en nuestra sociedad el duelo no tiene  mucho reconocimiento y espacio. Hasta ahora tampoco he experimentado un duelo tan grande.  
Y también puede ser que la próxima vez me exprese totalmente diferente y no le diga a nadie.

Jetzt ist es so, dass wir unserer Trauer den Platz geben, den sie braucht. Wir haben in unserem Zimmer einen kleinen Nachttisch als Gedenkecke eingerichtet. Wir sprechen mehrmals am Tag darüber und weinen mal mehr, mal weniger. Davon zu erzählen ist einfach geworden. 
En el momento es así que queremos darle espacio a nuestro duelo,
lo necesario posible. Y por eso hemos decorado una mesita con cosas, que nos acuerdan de ella.
Queremos darle este espacio, para hablar y llorar sobre lo que pasó. 
Hablar sobre todo esto se nos ha hecho mas facil.
Wir haben auch gemerkt, dass wir es fast als zwei ganz unterschiedliche Dinge sehen, wenn wir von der Situation an sich sprechen und von unserer Tochter. Von der Situation erzählen ist einfach. Wie ist das passiert, wie geht es euch, wie war es im Krankenhaus. Diese Fragen sind einfach zu beantworten. Wir finden es im Nachhinein trotzdem noch schlimm, aber können mit einem Lächeln im Gesicht darüber reden, ohne mit dem Gesichtsausdruck zu lügen. Aber wenn es um unsere kleine Tochter geht, um den Mensch, um den Moment, sie gesehen zu haben, um die Vorstellung, wie sie so wäre in ein paar Jahren. Um die Gesichtsausdrücke, die uns ähnelten:
all das ist die eigentliche Trauer. 
Tambien notamos que, para nosotros son casi dos cosas diferentes de 
hablar sobre la situación en sí o hablar sobre nuestra hija. Hablar sobre lo que pasó es fácil. 
Como pasó, como nos va, como fue en el hospital. Estas preguntas 
son fáciles de responder. Claro que todavía lo encontramos muy trágico, 
pero hasta podemos contarlo sonriendo, sin que esto sea una mascara! 
Pero cuando se trata de nuestra hija, de este ser humano, 
sobre el momento cuando la vimos, sobre  el futuro en el 
que no la veremos, sobre la semejanza que tenía con nosotros, 
ahí es cuando nos cuesta, cuando nos duele, pero cuando nos gusta contar sobre ella.  
ese es el verdadero duelo.
Leider hat sie keiner von euch gesehen, das kann ich nur mit Daniel teilen. Das ist auch schön. Aber es ist so schade, dass ihr alle sie gar nicht kennen gelernt habt! Wir hätten ihr so gerne all diese Menschen, die uns in unserem Leben so wichtig geworden sind, vorgestellt. Ihr hättet alle im Januar ein Bild bekommen und euch mit uns um unsere Tochter gefreut. Und das fällt jetzt weg. Und das ist einfach so schade. Sie ging und keiner hat sie kennen gelernt. Sie ist Teil unserer Familie geworden und hat uns verlassen. 

Lamentablemente nadie de ustedes la ha podido ver, ésto solo lo puedo compartir con Daniel. 
 Y eso es bonito. Pero es tan triste, que todos ustedes no la conocerán! Que ganas
teníamos de presentarle a todas esta gente que es tan importante para nuestras vidas!
En enero habrían recibido una foto de ella y se habrían alegrado con nosotros. 
Y todo eso ya no pasará. Y eso es lo que es tan triste. 
Se fué y nadie la conoció. Ella es parte de  nuestra familia y nos dejó.
Ich möchte die Zeit jetzt intensiv dazu nutzen, mich noch ein bisschen länger mit dem Thema zu beschäftigen. Ich habe hier die Zeit und Möglichkeit dazu und sehe es als Geschenk, jetzt nicht arbeiten zu müssen. Ich lese Bücher, höre mir Lieder im Internet an und denke nach. Keine Angst, ich bin nicht versunken in dieser Trauer. Manchmal gibt es Tage, wo dazu gar keine Zeit ist. Hier ist immer viel los mit den ganzen Studenten. Also das normale Leben geht trotzdem weiter und das ist auch gut so.
Ahora quiero usar el tiempo intensivamente para pensar un poco mas sobre el tema. 
Acá tengo la posibilidad y el tiempo de hacerlo y lo veo como un regalo, 
que no tengo que trabajar en el momento. Leo libros, escucho canciones y
 pienso sobre lo sucedido. Pero no se asusten, tampoco es que me estoy 
hundiendo en esta situación. Tambien hay dias aca, en que no tengo tiempo. Acá hay muchos estudiantes y siempre gente visitandonos y cosas que hacer. La vida sigue y eso es bueno.

Im Krankenhaus haben wir gemerkt, wie intensiv diese Zeit ist. Wie gut diese Zeit ist für unsere Beziehung. Wir sind ein ganzes Stück enger zusammengerückt. Diese Situation und Trauer zu erleben ist etwas so intimes, so etwas wertvolles, ich bin froh, sie mit Daniel erleben zu können. Unsere Beziehung ist jetzt um einiges ausgebaut. Das hätten wir vorher selbst nicht für möglich gehalten. Ich spüre, wie gut es ist, zusammen auf diesen festen Fels gebaut zu haben, von dem die Bibel erzählt. Ich habe im Juni auf den Konfitagen eine Andacht zu dem Thema gehalten und bin erstaunt, wie mir diese eigene Andacht im Nachhinein ein reales, echtes Gleichnis für mein Leben geworden ist. Ich habe erzählt, dass wenn Stürme kommen im Leben, aber man sein Leben auf Gott baut, dem feststehenden Fels, dann ist das das beste Fundament, was man haben kann.
Wir haben unser Haus zusammen auf diesem Fels und nicht auf Sand gebaut. Wir haben gemeinsam unser Leben in Gottes Hand gelegt. Und dürfen jetzt erleben, wie dieser Fels hält, wie wir uns an diesen Gott klammern dürfen und getragen werden.
En el hospital experimentamos lo valioso que fue este tiempo tan intensivo. 
Fue muy bueno para nuestra relación. Sentimos que nos hemos acercado mas. 
Experimentar esta situación juntos es algo tan íntimo y valioso que estoy 
muy alegre de compartirla con  Daniel. 
Nuestra relación ahora es mas profunda, no lo habriamos imaginado jamás. 
Noto lo bueno que es , que hemos armado nuestra casa sobre esta roca juntos. 
En junio  hice un devocional para jovenes sobre este tema y estoy  
sorprendida de cuán verdadera es esta imagen que Jesús nos 
da sobre la vida. Hablé sobre esta roca, que cuando viene una tormenta, 
pero armamos nuestras vidas sobre Dios, esta roca firme, nada nos puede destruir. 
Es el mejor fundamento que uno puede tener. Hemos armado nuestra casa 
sobre esta roca y no sobre arena. Juntos hemos puesto nuestras vidas en manos de Dios. 
Y ahora podemos experimentar   cómo esta roca nos sustiene. 
Podemos  aferrarnos de Dios y sentir su sustento.

Grüße / Saludos,
Bea
PD: Disculpen mi castellano está pésimo.
PD2: Puedo volver a tener hijos, si Dios quiere. Solo que tendré que someterme a una operación donde me hacen un cerclaje. Y oviamente no tengo la garantía de que todo salga bien. Pero sí tenemos la posibilidad.

Von guten Mächten wunderbar geborgen

Dieses Lied begleitet uns in diesen schweren Tagen.
(Das Video lenkt eher vom Text ab, also zum Hören einfach runterscrollen, bis ihr nur noch den Text seht).

Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben
und mit euch gehen in ein neues Jahr.
Noch will das alte unsre Herzen quälen,
noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen
das Heil, für das du uns geschaffen hast.
Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern
des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
aus deiner guten und geliebten Hand.
Doch willst du uns noch einmal Freude schenken
an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
dann wolln wir des Vergangenen gedenken,
und dann gehört dir unser Leben ganz.
Lass warm und hell die Kerzen heute flammen,
die du in unsre Dunkelheit gebracht,
führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.
Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so lass uns hören jenen vollen Klang
der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
all deiner Kinder hohen Lobgesang.
Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.
Text: Dietrich Bonhoeffer (1944) 1945/195

Tiefe Trauer

(Traducción en castellano mas abajo)

Leider haben wir unsere geliebte Tochter in der 21. Schwangerschaftswoche verloren. Sie wog  400 gramm und war 26 cm groß.
Wir sind in tiefer Trauer über den Verlust über dieses süße kleine Geschenk, auf das wir uns schon so sehr gefreut hatten.
Ich hatte eine Zervixinsuffizienz, d.h. mein Muttermund hat sich schon geöffnet und die Fruchtblase rutschte immer weiter herunter.
Eigentlich kann dies operiert werden, doch obwohl vorher alles okay war, rutschte die Fruchtblase innerhalb von 24 Stunden trotz striktem Liegen im Krankenhaus sehr weit herunter. Die OP wäre erst 3 Tage später möglich gewesen, wenn mein Status sich nicht verschlechtert hätte.
Irgendwann war es soweit, nachdem ich so starke Wehen hatte und kein Schmerzmittel half, dass ich die Fruchtblase herauspressen musste.
Danach vergingen noch viele Stunden ohne jeglichen Schmerz und zur Verwunderung aller Ärzte, da wir alle auf die Geburtswehen warteten, die eine Entbindung einleiten. Aber auch hier half das wehenfördernde Mittel gar nichts. Zu meiner Erleichterung war die Entbdindung daher so gut wie Schmerzfrei.
Unsere kleine Immanuela kam am Mittwoch, den 22.8.2012 um 18:05 still zur Welt.
Wir konnten uns noch sehr lange von ihr verabschieden und es war sehr schön, sie von Angesicht zu Angesicht zu sehen, sie zu streicheln, in den Arm zu nehmen und ihr einen Abschiedskuss geben zu dürfen.

Als im Krankenhaus am Anfang uns die Möglichkeit der OP vorgestellt wurde, wusste ich für mich erst einmal, es kann jetzt gut oder schlecht werden. Nachdem an dem selben Tag mein Zustand nicht gleich blieb, wusste ich für mich, die Chancen stehen sehr schlecht.
Ich übergab das Problem in diesen Momenten Gott und schob es auf ihn ab. Ich konnte nur meinen Teil tun, entscheidend war aber, was er tun wollte oder nicht. Ich vertraue Gott und weiss, dass er das Richtige tun wird. Auch wenn ich den Grund nicht kenne, wieso dies so geschehen musste, weiß ich, dass er seine Gründe hat und ich hier nicht verstehen werde.
Ich freue mich aber auf den Tag, an dem ich sie wieder sehen werde.
Gott ist uns jetzt so nah wie noch nie zuvor, die Trauer tut uns so gut, und auch unsere Freunde und Verwandte unterstützen uns in ihrer Trauer, ihrer Hilfe, ihren Gebeten.
Auch im Krankenhaus begegneten uns NUR nette, mitfühlende, besorgte Ärzte/Hebammen/Schwestern/PTAs/Anästhesisten. Alle nahmen Teil an unserer schweren Situation, alle hatten Zeit zum reden, zum trösten. Ich fühlte mich dort so gut aufgehoben, in jedem von ihnen steckte für mich dieser mittrauernde Gott, der auch mit mir in dieser Situation leidet.
Auch Daniel durfte sogar dort übernachten, mich pflegen, immer da sein. Für ihn war es auch eine tolle Erfahrung, sein eigenes Krankenhaus von einer anderen Perspektive kennen gelernt zu haben, so positiv erleben zu dürfen.

Wir fühlen uns getragen und preisen Gott in diesen schweren Tagen.

Den Namen Immanuela hatten wir schon vorher in der Auswahl, es war mein Favorit, geeinigt hatten wir uns aber noch nicht. Im Krankenhaus wusste ich für mich, so wird er/sie heissen. Als ich das Daniel sagte, meinte er nur: “Ja, das dachte ich auch!”
Immanuela bedeutet nämlich: “Gott mit uns.”
Wir spüren und wissen, Gott ist jetzt bei uns. Und wir wissen, Sie ist jetzt bei Gott.

CASTELLANO:

Lamentablemente perdimos a nuestra querida hija, estando en 21 semanas de embarazo. Pesó 400 gramos y medía 26 centímetros.
Estamos de luto por esta pérdida de este regalo sobre el que ya nos habíamos alegrado tanto.
Por qué me pasó?
Existen casos en los que el cuello uterino es incapaz de permanecer cerrado hasta el final del embarazo, esto es insuficiencia cervical. Este trastorno puede ser congénito o por motivos varios como un desgarro del cuello del útero en un parto anterior o una intervención quirúrgica previa.” (Link)

Normalmente esto se puede operar, pero aunque todo estaba bien antes, mi saco amniótico ya se desprendió dentro de 24 horas drásticamente, aunque solo había estado en cama en el hospital. La operación podría haberse hecho 3 días después, si es que mi estado no habría empeorado.

Después de que tuve contracciones muy fuertes y ningún calmante me ayudaba, asi que me sentía obligada a presionar, hasta que el saco amniótico salió.
Pasaron algunas horas sin ningun dolor y los doctores estaban muy sorprendidos, ya que esperabamos las contracciones que inician el parto. Pero también aquí no me ayudaban los medicamentos que ayudan a tener contracciones. Por eso también el parto para mí fué casi sin ningun dolor.
Nuestra pequeña Immanuela nació silenciosamente el miércoles, 22 de agosto 2012 a las 18:05 horas.
Nos pudimos despedir muy intensamente de ella y fue un momento muy valioso, verla, abrazarla, tenerla en brazos y darle und beso de despedida.
Cuando estuve en el hospital y me explicaron la posibilidad de la operación, supe para mí, que esto puede terminar bien o mal. Después de que pasaron estas 24 horas y empeoré, supe que ya no habrá manera de que todo salga bien.
Por eso le dí el problema a Dios, le dije que es SU problema ahora y no el mío. Yo puedo dar mi parte y hacer todo lo que puedo, pero sabía que depende lo que el hará o no hará. Confío en Dios y sé que el hará lo mejor. Aunque no conozca la razón, por qué esto tuvo que pasar, sabía que todo tiene su razón y que acá no lo entenderé jamás.
Me alegro de poderla ver algún día.
Dios ahora está tan cerca como nunca antes, el duelo nos hace sentir muy aliviados, y nuestros amigos y parientes nos ayudan con su ayuda, sus oraciones y su duelo.
También en la clínica solo había gente tan carinosa, preocupada, dolida. Todos participaron de nuestra terrible situación y compartían nuestro dolor. Dieron su tiempo conversando y consolándonos. Me sentía tan segura allí, y sentía que en cada uno de ellos había una parte del Dios que sufre conmigo.
A Daniel también lo dejaron dormir conmigo en la clínica. Para el tambien fue una experiencia muy valiosa ver a su clínica (en la que el trabaja) de esta otra perspectiva, que fue tan positiva de como nos trataron y ayudaron.
Nos sentimos muy seguros en las manos de Dios y lo alabamos en estos días tan difíciles.

El nombre Immanuela ya lo teníamos en nuestra selección ántes de todo esto y fué mi favorito, pero todavía no nos habíamos puesto de acuerdo.
En la clínica yo sabía por mí que lo/la iba a llamar así. Cuando le dije esto a Daniel, el sólo dijo: “Sí, también lo pensé”.
Ya que Immanuela significa: “Dios con nosotros”.
Sentimos y sabemos, que Dios está ahora con nosotros. Y sabemos que ella está con Dios ahora.

Zurück in Deutschland

Tachchen, Leute!
Jetzt sind wir wieder zusammen in Deutschland.
Ich tauche wieder ein in die deutsche Welt und Mentalität, und bevor ich alles wieder ganz normal und megalangweilig finde, schreibe ich schnell noch auf, was mir so auffällt an den Deutschen:

Die Deutschen sind groß, gut gekleidet, bunt, lieben es zu bummeln, Croissants oder Laugenzeugs zu essen, n Käffchen zu schlürfen und das Leben bei diesen milderen Temperaturen in vollen Zügen genießen. Überall locken die Prozentzahlen den kaufmotivierten Menschen an, der eigentlich schon alles hat aber dringend noch mehr für sein Glück braucht. Gelächter hier, Gelächter da, ein Sonnenstrahl und der Deutsche entpuppt sich zum extrovertiertesten Europäer. Die Jugendlichen sind mächtig laut und präsentieren sich von ihrer allerobermegacoolsten Seite, in dem sie etwas overdressed´te, gar peinlich tiefhängende Hosen anhaben und mit übertrieben gestikulierenden moves die Aufmerksamkeit von den anderen Menschen um sich herum bekommen, nach der sie sich zutiefst sehnen. Ihr Denglisch oder Türkisch-Deutsch betonen sie extra laut, da sie ihre Handy – oh, Entschuldigung, das heißt ja jetzt Smartphone! – musik schon so aufgedreht haben, dass sie sich selbst fast nicht hören können. Wer liebt sie nicht, unsere kleinen, verzogenen Gangster.

Aber gehen wir weiter… Ahhh… Fußgängerzonen, das Herz der Deutschen Städte. Cafés, Bratwurststände, Lebkuchenherzen… Das fehlt einfach in den südamerikanischen Städten.
Wagen wir noch einen kurzen einen Blick in den Supermarkt: Ooooh, so viel Auswahl an importierten Artikeln! Wir haben zwar kein leckeres argentinisches Rindsteak in Argentinien gefunden, aber in Deutschland verkaufen sie die beste Qualität davon natürlich um die Ecke.
Was? Die Milch nur 50 Cent? Der Käse 1,50? Die Wurst 1 Euro? Das ist ja ein Paradies. Die Früchte ohne Makel, und wenn: Dann wird die Banane aber aussortiert! Sowas möchten wir doch nicht essen! Iiih! Und es gibt nicht nur Ketchup oder Chips, nein, ganze Sorten davon gibt es, selbst Zahnbürsten gibt es in 25 verschiedenen Formen und Farben, da fällt einem die Entscheidung ganz schwer. Dabei wollte man doch nur eine ganz normale Kaufen…?
Zurück zu Hause… Die Dusche funktioniert einwandfrei und wenn das heiße Wasser nicht sofort nach 30 Sekunden kommt dann stimmt ja mal irgendwas nicht und wir müssten uns dringend beschweren. Oooh, der Duschkopf, zum drehen, und das Toilettenpapier, 3-lagig! Luxus! Luxus!

Ach, was geht es uns gut, uns Menschen hier in Europa.
Und trotzdem können wir uns eine riesige Scheibe Dankbarkeit von den Menschen abschneiden, denen es nicht so gut geht, die fehlt uns Deutschen nämlich!
Da stimmt doch irgendwas nicht?

Ich glaube, es ist ganz einfach: Der Wohlstand bedeutet eben nicht gleich Glück und Zufriedenheit. Wir wollen immer mehr. Und noch mehr. Und für uns. Noch das und das, und dann sind wir total megaglücklich. Was ein Quatsch, oder? Wir sehen das doch an den unglücklichen Promis, sie haben alles und anscheinend haben sie ja doch gar nichts.
Das Lied “Mehr, mehr” von der Gießener Band (Jona:S) beschreibt die Jugendlichen der heutigen Generation, die in diesem Überfluss aufwachsen, in einer Welt, die sich immer schneller dreht und man flexibel, ungebunden und rastlos ist: “Eigentlich, eigentlich geht es uns gut, doch wir woll´n mehr! Wir haben alles was wir brauchen und noch lange nicht genug, wir wollen mehr, mehr!” heißt es im Refrain. Und auch Campino, einer der bekanntesten Rocksängern Deutschlands fragt sich “Warum werde ich nicht satt?” in einem seiner Lieder.

Ist das nicht traurig? Wir sind eine übersättigte, gelangweilte, hochmoderne Generation, die nicht genug bekommt und eigentlich innerlich sehr leer ist, wie es auch Robbie Williams in seinem Lied “Feel” singt: There’s a hole in my soul, You can see it in my face, It’s a real big place”.

Ich glaube, dass das, was einen Menschen glücklich macht nicht die äußeren Umstände sind, sondern das, was in uns ist oder was wir daraus machen.

Ich denke auch, dass Zufriedenheit etwas mit unserer Perspektive zu tun hat, Dinge zu sehen. Ja, ich glaube, dass Dankbarkeit ein Schritt dahin ist und man diesen auch erlernen und sich ganz bewusst dafür entscheiden kann, in dem man vielleicht einfach mal damit anfängt. Ich finde es ziemlich faul wenn Menschen sagen, sie “sind halt so” unzufrieden mit jenem und allem und ihre Situation ist extrem schlimm. Was hindert uns daran, einfach öfter mal “Danke” zu sagen, nicht nur zu einem Mitmenschen, sondern vielleicht auch mal an unseren Schöpfer, der uns durch diese alltäglichen Geschenke segnen will. Das schafft ja sogar Sido in seinem Lied “Danke”! Und dann sehen wir auf ein Mal die selbstverständlichen Dinge, die unser Leben so komfortabel machen. Ich glaube das alles, was wir haben, ein Geschenk Gottes an uns ist. Eine Erinnerung von ihm an uns, die uns sagen soll: “Ich liebe dich, vergiss das nicht!”  Zu schade, dass wir diese Geschenke nicht mehr sehen, weil wir uns schon so sehr daran gewöhnt haben. 

Ich glaube, dass letztendlich nur Gott dieses “Loch in unserer Seele”, wie es Robbie Williams sagt, füllen kann. Temporär können das sicher auch Menschen oder tolle Dinge in unserem Leben. Doch wir werden immer wieder an einem Punkt ankommen, an dem wir merken werden, nein, das hat auch nicht gereicht, den Durst nach Glück zu stillen oder auch einfach innere Ruhe zu finden. Aber wie können wir denn diese Ruhe, diese Zufriedenheit, das Glück von Gott bekommen? Schließlich sagt Jesus ja auch in der Bibel, er ist das Wasser des Lebens, wer von ihm trinkt, wird nicht mehr durstig.

Ich denke, es ist vielleicht einfach, in dem wir ihn in unser Leben mit einbeziehen. Und damit meine ich nicht an der Konfirmation, der Hochzeit und der Beerdigung. Sondern jeden Tag, jede Stunde, jeden Moment. Das ist gar nicht so leicht, aber ich versuche es trotzdem. Bushido und Sido singen in ihrem Lied sogar “Ohne dich wäre das alles hier nichts wert”.
Wenn ich jemanden in etwas mit einbeziehe, dann muss ich allerdings auch im klaren darüber sein, dass dieser Jemand nicht nur zugucken wird, sondern auch mitwirken oder mitsprechen will. So ist das auch mit Gott! Er möchte uns auch lenken und vorangehen, uns segnen und helfen im Leben! Denn er will nur das Beste für uns! Also bedeutet das auch, Kritik und Selbstreflexion zu ertragen und zu üben. Ein Leben zu leben, wie es mir gefällt, ist einfach. Aber Kontra zu bekommen, sich seine Schwächen anhören zu müssen, auch mal nachzugeben, das ist schwierig. Und das kann einem jeder erzählen, der eine Beziehung führt. Gott möchte uns nicht so stehen lassen, mit unseren Fehlern, unserem Egoismus, unseren Fehlentscheidungen. Er möchte uns in unserem Leben helfen, nicht nur mit unseren Problemen und Mitmenschen, sondern auch mit uns selbst. Ja, vor allem mit uns selbst. Denn oft sind wir ja eher das Problem und weniger die Mitmenschen. Und wer kann uns da am Besten helfen, als der, der uns besser kennt als wir uns selbst? Er weiß wieviel Haare wir auf dem Kopf haben und kennt jeden Tag unseres Lebens. Und trotz unserer Schwächen und Fehler liebt er uns. Ja, auch dich! Ich finde das unbegreiflich wunderbar. Ich kann nur alle um mich rum dazu ermutigen, es mal mit Dankbarkeit und einem Leben mit Gott zu versuchen.

So, eigentlich wollte ich mit diesem Blogeintrag meine Rückkehr anmelden und jetzt ist da so ein riesen Text draus geworden. Selber schuld, wenn ihr alles gelesen habt 😛

Liebe Grüße und bis zur nächsten Reise oder so…
eure Bea


Vulkan Llaima

Letzten Samstag waren wir im Nationalpark Conguillío.
Dort sind wir ein Mal um den Vulkan Llaima (3.125m) herum gefahren.
Der Vulkan ist einer der aktivsten in Südamerika. Zuletzt ausgebrochen ist er 2009.
Tine & Nine sind auch mitgefahren.
Tine hat eine echt tolle Kamera!!!
Dies sind Araukarien. Da es in dieser Region so viele
gibt, heisst die Region auch “La Araucanía”.
Der Vulkan Llaima
Dies sind verbrannte Araukarien und “frische” Lavasteine,
vom Ausbruch 2008.
Das sind übriggeblieben Araukarien vom Lavastrom 2008.
Wir 3
Der Lavastrom von 2008
 Wir 4!
 Die liebenden Bäume

Der Weg um eine Lagune herum war nicht
so gaaaanz einfach… 

 Aber wir haben es geschafft!
Der Ausblick war herrlich.

 An der Laguna Conguillío haben wir dann gepicknickt.

 Das ist die wunderschöne Lagune Arcoríris (Regenbogen).
 Wunderschöne Farben kann man in der Lagune sehen… 
 Und es ist so glasklar, dass man es fast 
nicht glauben kann, wie schön das ist.
 Und dann fährt man durch ein Lavafeld,
“Volcanic Risk Area”.

 Mitten im Lavafeld haben wir dann gemütlich
Kaffee getrunken. 

 Seht ihr die Steine hinten links? Coole Form, oder?
 Auch das Auto hatte es zwischendurch nicht ganz einfach…
 Und am Ende der Tour gab es auch Wasserfälle!

 Bis bald,
eure Bea

Temuco

Die letzte Zeit verbrachte ich in Temuco,
die Stadt in der ich aufgewachsen bin.
Temuco ist nicht besonders attraktiv,
aber eine der schnell wachsendsten Städte Südamerikas.
Temuco ist auch die Hauptstadt der Mapuche (Indianer).
 Temuco ist auch voll von ganzen Vierteln,
die gleiche Häuser haben…
Zum 131. Jubiläum von Temuco gab es ein Konzert
im Theater, mit dem Orchester von Temuco,
in dem auch meine Mutter Cello spielt.
Ich bin auch stolz auf meine früheren Jugendorchesterkollegen,
die jetzt die ersten Geigen im Orchester sind.
Der Direktor heisst David Ayma
Danach gab es ein Empfang im Schwimmbad

Der Bürgermeister war auch da
Die Landschaft um Temuco ist manchmal sehr grün
und wild, wie hier:
 Da macht das spazieren gehen mit den Hunden viel Spaß!
 Diese verwilderte, ungepflegte Landschaft
vermisse ich oft in Deutschland
 Bambus und Eukalyptusbäume
 Boldo
Dieses Gebüsch heisst “Pica-Pica” (auf deutsch: sticht-sticht)
 Auch sehr untypisch für Chile, die Mülltonnen!
Hier eine exemplarische und vorbildliche Straße!
In Temuco habe ich auch ein paar Freunde getroffen,
was sehr schön war, da ich viele wirklich sehr lange
nicht mehr gesehen habe.
Freunde vom Orchester
Alte Freunde und Bekannte…
Tine & Nine, die jetzt in Chile sind für ein Praktikum
und auch in den Norden reisen werden. Sie haben
uns besucht und haben auch einen blog: HIER
Mit Freunden aus der Gemeinde
 Auch eine sehr alte Freundin
Ihr Sohn, der einen Tumor im Kopf hatte und sehr
lange dagegen kämpfen musste.
Die Familie
 In den Tiefgaragen kann man auch nach Frankreich..
 Oder Spanien… (ok, gemeint sind hier die Straßennamen)
 Das Geschäft meiner Schwägerin geht auch weiter…
Und meine kleine Nichte wird acuh von Tag zu Tag süßer…
Und auch diesen Sternenhimmel vermisse ich in Deutschland!
Bis bald,
eure Bea

Osorno

Jaaaa… auch hier war es teilweise wie im Winter!
Es hat geregnet ohne Ende, als ich in den Süden gefahren bin.
Osorno liegt noch südlicher als Valdivia und ist auch nicht so schön.
Trotzdem bin ich natürlich Freunde besuchen gegangen, 
die einen tollen Ausflug mit mir geplant hatten.
Aber, wenn das Wetter nicht mitspielt…
Dann sieht das so aus:
 Tja.. rüberfahren oder nicht?
Wir haben es versucht… und es hat geklappt !
 Wir wollten zu Wasserfällen, auf dem Weg zum See Todos los Santos.
Leider hatten die Wasserfälle geschlossen…
 Die Familie, die ich besucht habe.
 Dann haben wir eben eine Lagune besucht,
denn der Weg zum See war auch abgesperrt, 
wegen dem vielen Regen.
 Die Lagune war sehr schön,
und die Wanderwege drum herum waren absolut 
wunderschön. Und wäre das Wetter gut gewesen,
hätten wir auch den Vulkan direkt vor der Nase gehabt 
(so sagte man mir… haha!!!). Nein, stimmt wirklich.

 Neues aus den Supermärkten:
Normal wird ja alles von Helferchen in (kostenlose) Plastiktüten eingepackt,
wie ihr auf diesem Bild erkennen könnt.
Seit Neuem gibt es aber auch eine extra Kasse
für die tollen Menschen, die eine EIGENE Tasche mitbringen!
Boah, wer macht das schon!? 
Also ist die Kasse immer eher leer,…
(im Bild ist das die Kasse mit dem grünen Schild).
Naja, hoffentlich wird das was in ein paar Jahren.
 Osorno
 Wieder eine WLAN-Plaza

 Und die andere Freundin, die ich dort besucht habe,
und schon 13 Jahre nicht mehr gesehen habe!

Das war´s auch schon mit meinen Ausflügen in den Süden,
jetzt bin ich zurück in Temuco und fliege bald. 
Vorher aber dann noch ein Post vom Nationalpark…
Liebe Grüße und bis bald,
eure Bea

Valdivia

Das ist Valdivia, 
eine Stadt im Süden Chiles, die auch sehr beliebt ist.
Leider hatte ich Pech und es gab nur Wolken und Regen.
Aber trotzdem war es schön, nach ca. 10 Jahren
die Stadt wieder zu sehen. 
Valdivia hat viele deutsche Auswanderer und Valdivia
wurde 1960 von dem größten je gemessenen Erdbeben
erschüttert (9,5 auf der Richterskala), mit Tsunami usw.
 Seelöwen am chillen

 Der Fischmarkt
 “Cochayuyo” sind Meeresalgen, die man kocht
(z.B. in einer Suppe). Wenn man damit kocht, 
stinkt die ganze Küche nach Meer…

 Religiöse Poster sind in ganz Chile sehr beliebt.

 Hmm..– Okay…
 Wir sind ans Meer gefahren, bei Curiñanco.

Ani und ich.

 Seelöwenskelett

 An der Caleta El Piojo bei Niebla
 Dort gibt es alle traditionellen Gerichte

 Zum Beispiel Pastel de Choclo, ein Maisauflauf
mit Hackfleisch, Basilikum, Zwiebelchen, Hähnchen,
Rosinen. Und man kann es süß essen, indem man
Zucker oben draufstreut. Hmmmmm lecker!
 Oder Muscheln…
 Oder Cazuela, eine Art chilenischer EIntopf
 Dort gibt es auch musikalische Vorstellungen.
Das nenn ich doch mal ein Plakat!
Wieso drucken lassen, geht doch so viel schneller!
 Und es gibt dort auch Curanto (Mapudungun für Steine/Kies).
Curanto kommt ursprünglich aus der Insel Chiloé. Man gräbt ein
Loch, in dem ein Feuer gemacht wird, dann kommen Steine
dazu und diese werden dann erhitzt, dass man dort das Essen 
kochen und erwärmen kann. Diese ganze Vorbereitung
dauert sehr lang, daher ist es auch mehr als nur ein “Essen”.
Gekocht werden dort Muscheln, Fisch, Cochayuyo usw.

 Es gibt auch den ganzen Nachmittag über typische 
chilenische Musik.

 In Niebla kann man auch mit einem Boot rüber
zur Isla Mancera fahren, die Insel dort drüben:

 Die überfahrt kostet ca. 80 cent (500 pesos)

 Auf der Insel gibt es spanische Festungen, 
wie auch in Corral und Niebla. 
 Es hat wirklich seeeeehr stark geregnet…

 Aber es hat trotzdem total Spaß gemacht, vor allem
weil ich Regen liebe!

 Ihr müsst euch jetzt hier eine super Aussicht vorstellen:

 Dann haben wir uns schnell einen Kuchen geschnappt
und sind zurückgefahren

Valdivia: sehr schön, sehr chillig, super Strände in der Nähe und toller Südenregen!

Valparaíso

Valparaíso, diese dreckige, bunte, liebevolle Hafenstadt verzaubert jeden mit ihrem Charme.
Selbst Pablo Neruda widmete ihr eine Ode, in der es u.a. heißt: 
VALPARAÍSO, 

wie verrückt du bist, du verrückter Hafen, mit deinen zerzausten Hügeln, hattest nie die Zeit, dich zu kleiden, immer hat dich das Leben überrascht, … das Erdbeben erwischte dich, du ranntest entsetzt, es bewegten sich, das Wasser und die Steine, die Bürgersteige, das Meer, die Nacht. Und du schliefst, ruhtest dich aus von deinen Schifffahrten. Bald, Valparaíso, wirst du die Tränen vergessen, wirst die Türen grün anmalen, die Fenster gelb…


 Überall ragen bunte, bemalte Ecken hervor…

 Und die Touris zwängen sich in die Aufzüge
 Die Häuser rücken näher zusammen…
 Und alte Schönheiten verblassen…
 Die Trolebuses sind die einzigen Oberleitungsbusse in Chile.
 Enge, nicht ganz ungefährliche Gassen, ersparen
die vielen Umwege über die geschlängelten Straßen
 Doch am einfachsten, die Berge Valparaísos zu erklimmen, 
sind die Aufzüge, die mit ihrem Holz schön klappern können.

 Und die Aussicht belohnt

 Die Farben der Stadt ermuntern das vielleicht 
triste Leben des ein oder anderen

 Freunde haben ein Geschäft aufgemacht auf
dem Cerro Alegre, dem fröhlichen Berg.
 Und ich bekomme ein Poesiebuch geschenkt,
was hier gerade selbst gebunden wird.

 Kunst, das gibt es in Valparaíso zu Hauf!
Ob Musik, Malerei oder Poesie…

 Besucht sie doch mal! Cesar und seine Freundin,
in ihrem Geschäft “La Caracola”!

 Auch die Bars erzählen Geschichten…
 Selbst die Klos sind interessant…

 Ein Tee in allen Varianten kann man hier trinken,
im “Color Café”

Valpo, du hast mich erneut verzaubert.
Auf ein langes Leben!

Bis zum nächsten Eintrag,
eure Bea

Viña del Mar

Nach 4 Jahren lande ich endlich wieder in dieser traumhaften
Stadt, die alle Touris anzieht. 
So sieht es an einem Busterminal aus, wenn grad viel los ist:
 Die Autobahn
 “Umzüge: Christus rettet”
 Bibelverse auf den Steinen
 Mein Bruder

 DAS ist der Strand… 

 Und wenn kein Platz am Strand ist, dann bringt´s auch
so ein Brunnen. Is ja eh viel sicherer…
 Capoeira…
Das ist kein Gefängnis. Das ist ein Getränkeladen,
und zwar so einer, der bis spät in die Nacht geöffnet ist
und so jeden Durst stillt, den die Partymeute oder
sonst jemanden packt. Daher die Sicherheitsmaßnahmen
mit dem Gitter.
 Weihnachtsdeko..
Schneeflocken…
im Sommer…
 Nachtblick von meiner Unterkunft aus
 Freunde wiedergesehen!
 Und den tollsten Zug der Welt entdeckt…

 Der “langsamste Zug der Welt”
 Der stolze Besitzer

 Direkt an der Promenade, nähe der Caleta Portales
 Die Seelöwen

 Oh Tannenbaum… ääähjhh… Oh Araukarienbaum….
 Ja, Weihnachtskugeln… in der Araukarie
 Und.. noch mehr Freunde wiedergesehen!

Ach ja, habe ich schon erwähnt dass das “Deutsche”
sehr beliebt ist? Deutsche Qualität, deutsche Burger,
deutsche Wurst, deutsches Bier, egal. 
Deutsch = gut
Bis dann! 
Nächster Blogeintrag: über Valparaíso, die bunte Hafen- und Künstlerstadt.