Rafting Trancura

Wir waren ENDLICH mal in Chile raften (Daniel hatte noch einen Gutschein von mir vom Jahr 2006). Wir sind auf dem Fluss Trancura gefahren, Grad 3 und 4 (Trancura alto).

Es hat suuuuper viel Spaß gemacht und wir haben auch Videos, die wir aber noch zusammenstellen müssen, und dafür muss Bea ihren Laptop neu formatieren weil er sonst zu langsam ist, und dafür fehlt die Zeit, und daher erstmal nur ein paar Bilder….

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Bildermix aus Chile

Das ist Beas Heimatgemeinde in Chile (Encuentro con Cristo Temuco), ursprünglich eine Gemeinde für die damaligen Deutschen Einwanderer, die sich im Süden Chiles niederließen (um 1900). Früher gab es noch ab und zu Gottesdienste auf deutsch, aber mittlerweile ist die alte Generation fast ausgestorben und es findet eigentlich alles auf Spanisch statt.

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Mittlerweile hat die Gemeinde Pastoren aus Kolumbien. Der Pastor hat eine krasse Geschichte hinter sich, war früher kriminell und im Gefängnis, fand zum Glauben und predigte in den Gefängnissen, gründete dort auch Gemeinden, danach wurde er “draußen” auch Pastor einer Gemeinde. Er kam in Lebensgefahr durch Morddrohungen (In Kolumbiengibt es Christenverfolgung) und so kam ihm die Pastorenstelle in Temuco ganz recht. Wer spanisch kann, kann sich seine Geschichte in diesem Lied anhören: LINK

Temuco ist die Haupstadt der IX. Region und hat ca. 300.000 Einwohner (vergleichbar mit Karlsruhe)

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Hauptattraktion für Touristen (denn sonst ist Temuco eigentlich sehr unattraktiv) ist der Mercado. Alles, was das Touristenherz begehrt, findet man hier.

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Die schöne Plaza de Armas

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Kurze Jamsession mit einem Freund

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Freundetreffen bei Freunden

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Natürlich haben wir auch ab und zu gegrillt.

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Elisha genoss das Schwimmen sehr!

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Ausflug ans Meer (bei Nehuentúe)

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Musikalische Früherziehung mit Oma

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LG !

Nationalpark Conguillío

Wir waren mal wieder in unserem wunderschönen Nationalpark Conguillío (vorige Einträge dazu hier und hier).

Isabella umschwärmt immer wieder die kleine Elisha.

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Im “Mondfeld”

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Laguna Arcoíris

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Die wunderschönen Araukarien mit dem Vulkan Llaima im Hintergrund.IMG_8998 IMG_9004

Die “Sierra Nevada”.

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Beas Schwager Cesar mit dem kleinen Alexander (Matzes Sohn).IMG_9013

Opa genießt die Enkel

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Und die Enkel genießen den Opa!

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Cheers!

Vulkan Llaima

Letzten Samstag waren wir im Nationalpark Conguillío.
Dort sind wir ein Mal um den Vulkan Llaima (3.125m) herum gefahren.
Der Vulkan ist einer der aktivsten in Südamerika. Zuletzt ausgebrochen ist er 2009.
Tine & Nine sind auch mitgefahren.
Tine hat eine echt tolle Kamera!!!
Dies sind Araukarien. Da es in dieser Region so viele
gibt, heisst die Region auch “La Araucanía”.
Der Vulkan Llaima
Dies sind verbrannte Araukarien und “frische” Lavasteine,
vom Ausbruch 2008.
Das sind übriggeblieben Araukarien vom Lavastrom 2008.
Wir 3
Der Lavastrom von 2008
 Wir 4!
 Die liebenden Bäume

Der Weg um eine Lagune herum war nicht
so gaaaanz einfach… 

 Aber wir haben es geschafft!
Der Ausblick war herrlich.

 An der Laguna Conguillío haben wir dann gepicknickt.

 Das ist die wunderschöne Lagune Arcoríris (Regenbogen).
 Wunderschöne Farben kann man in der Lagune sehen… 
 Und es ist so glasklar, dass man es fast 
nicht glauben kann, wie schön das ist.
 Und dann fährt man durch ein Lavafeld,
“Volcanic Risk Area”.

 Mitten im Lavafeld haben wir dann gemütlich
Kaffee getrunken. 

 Seht ihr die Steine hinten links? Coole Form, oder?
 Auch das Auto hatte es zwischendurch nicht ganz einfach…
 Und am Ende der Tour gab es auch Wasserfälle!

 Bis bald,
eure Bea

Temuco

Die letzte Zeit verbrachte ich in Temuco,
die Stadt in der ich aufgewachsen bin.
Temuco ist nicht besonders attraktiv,
aber eine der schnell wachsendsten Städte Südamerikas.
Temuco ist auch die Hauptstadt der Mapuche (Indianer).
 Temuco ist auch voll von ganzen Vierteln,
die gleiche Häuser haben…
Zum 131. Jubiläum von Temuco gab es ein Konzert
im Theater, mit dem Orchester von Temuco,
in dem auch meine Mutter Cello spielt.
Ich bin auch stolz auf meine früheren Jugendorchesterkollegen,
die jetzt die ersten Geigen im Orchester sind.
Der Direktor heisst David Ayma
Danach gab es ein Empfang im Schwimmbad

Der Bürgermeister war auch da
Die Landschaft um Temuco ist manchmal sehr grün
und wild, wie hier:
 Da macht das spazieren gehen mit den Hunden viel Spaß!
 Diese verwilderte, ungepflegte Landschaft
vermisse ich oft in Deutschland
 Bambus und Eukalyptusbäume
 Boldo
Dieses Gebüsch heisst “Pica-Pica” (auf deutsch: sticht-sticht)
 Auch sehr untypisch für Chile, die Mülltonnen!
Hier eine exemplarische und vorbildliche Straße!
In Temuco habe ich auch ein paar Freunde getroffen,
was sehr schön war, da ich viele wirklich sehr lange
nicht mehr gesehen habe.
Freunde vom Orchester
Alte Freunde und Bekannte…
Tine & Nine, die jetzt in Chile sind für ein Praktikum
und auch in den Norden reisen werden. Sie haben
uns besucht und haben auch einen blog: HIER
Mit Freunden aus der Gemeinde
 Auch eine sehr alte Freundin
Ihr Sohn, der einen Tumor im Kopf hatte und sehr
lange dagegen kämpfen musste.
Die Familie
 In den Tiefgaragen kann man auch nach Frankreich..
 Oder Spanien… (ok, gemeint sind hier die Straßennamen)
 Das Geschäft meiner Schwägerin geht auch weiter…
Und meine kleine Nichte wird acuh von Tag zu Tag süßer…
Und auch diesen Sternenhimmel vermisse ich in Deutschland!
Bis bald,
eure Bea

Osorno

Jaaaa… auch hier war es teilweise wie im Winter!
Es hat geregnet ohne Ende, als ich in den Süden gefahren bin.
Osorno liegt noch südlicher als Valdivia und ist auch nicht so schön.
Trotzdem bin ich natürlich Freunde besuchen gegangen, 
die einen tollen Ausflug mit mir geplant hatten.
Aber, wenn das Wetter nicht mitspielt…
Dann sieht das so aus:
 Tja.. rüberfahren oder nicht?
Wir haben es versucht… und es hat geklappt !
 Wir wollten zu Wasserfällen, auf dem Weg zum See Todos los Santos.
Leider hatten die Wasserfälle geschlossen…
 Die Familie, die ich besucht habe.
 Dann haben wir eben eine Lagune besucht,
denn der Weg zum See war auch abgesperrt, 
wegen dem vielen Regen.
 Die Lagune war sehr schön,
und die Wanderwege drum herum waren absolut 
wunderschön. Und wäre das Wetter gut gewesen,
hätten wir auch den Vulkan direkt vor der Nase gehabt 
(so sagte man mir… haha!!!). Nein, stimmt wirklich.

 Neues aus den Supermärkten:
Normal wird ja alles von Helferchen in (kostenlose) Plastiktüten eingepackt,
wie ihr auf diesem Bild erkennen könnt.
Seit Neuem gibt es aber auch eine extra Kasse
für die tollen Menschen, die eine EIGENE Tasche mitbringen!
Boah, wer macht das schon!? 
Also ist die Kasse immer eher leer,…
(im Bild ist das die Kasse mit dem grünen Schild).
Naja, hoffentlich wird das was in ein paar Jahren.
 Osorno
 Wieder eine WLAN-Plaza

 Und die andere Freundin, die ich dort besucht habe,
und schon 13 Jahre nicht mehr gesehen habe!

Das war´s auch schon mit meinen Ausflügen in den Süden,
jetzt bin ich zurück in Temuco und fliege bald. 
Vorher aber dann noch ein Post vom Nationalpark…
Liebe Grüße und bis bald,
eure Bea

Valdivia

Das ist Valdivia, 
eine Stadt im Süden Chiles, die auch sehr beliebt ist.
Leider hatte ich Pech und es gab nur Wolken und Regen.
Aber trotzdem war es schön, nach ca. 10 Jahren
die Stadt wieder zu sehen. 
Valdivia hat viele deutsche Auswanderer und Valdivia
wurde 1960 von dem größten je gemessenen Erdbeben
erschüttert (9,5 auf der Richterskala), mit Tsunami usw.
 Seelöwen am chillen

 Der Fischmarkt
 “Cochayuyo” sind Meeresalgen, die man kocht
(z.B. in einer Suppe). Wenn man damit kocht, 
stinkt die ganze Küche nach Meer…

 Religiöse Poster sind in ganz Chile sehr beliebt.

 Hmm..– Okay…
 Wir sind ans Meer gefahren, bei Curiñanco.

Ani und ich.

 Seelöwenskelett

 An der Caleta El Piojo bei Niebla
 Dort gibt es alle traditionellen Gerichte

 Zum Beispiel Pastel de Choclo, ein Maisauflauf
mit Hackfleisch, Basilikum, Zwiebelchen, Hähnchen,
Rosinen. Und man kann es süß essen, indem man
Zucker oben draufstreut. Hmmmmm lecker!
 Oder Muscheln…
 Oder Cazuela, eine Art chilenischer EIntopf
 Dort gibt es auch musikalische Vorstellungen.
Das nenn ich doch mal ein Plakat!
Wieso drucken lassen, geht doch so viel schneller!
 Und es gibt dort auch Curanto (Mapudungun für Steine/Kies).
Curanto kommt ursprünglich aus der Insel Chiloé. Man gräbt ein
Loch, in dem ein Feuer gemacht wird, dann kommen Steine
dazu und diese werden dann erhitzt, dass man dort das Essen 
kochen und erwärmen kann. Diese ganze Vorbereitung
dauert sehr lang, daher ist es auch mehr als nur ein “Essen”.
Gekocht werden dort Muscheln, Fisch, Cochayuyo usw.

 Es gibt auch den ganzen Nachmittag über typische 
chilenische Musik.

 In Niebla kann man auch mit einem Boot rüber
zur Isla Mancera fahren, die Insel dort drüben:

 Die überfahrt kostet ca. 80 cent (500 pesos)

 Auf der Insel gibt es spanische Festungen, 
wie auch in Corral und Niebla. 
 Es hat wirklich seeeeehr stark geregnet…

 Aber es hat trotzdem total Spaß gemacht, vor allem
weil ich Regen liebe!

 Ihr müsst euch jetzt hier eine super Aussicht vorstellen:

 Dann haben wir uns schnell einen Kuchen geschnappt
und sind zurückgefahren

Valdivia: sehr schön, sehr chillig, super Strände in der Nähe und toller Südenregen!

Valparaíso

Valparaíso, diese dreckige, bunte, liebevolle Hafenstadt verzaubert jeden mit ihrem Charme.
Selbst Pablo Neruda widmete ihr eine Ode, in der es u.a. heißt: 
VALPARAÍSO, 

wie verrückt du bist, du verrückter Hafen, mit deinen zerzausten Hügeln, hattest nie die Zeit, dich zu kleiden, immer hat dich das Leben überrascht, … das Erdbeben erwischte dich, du ranntest entsetzt, es bewegten sich, das Wasser und die Steine, die Bürgersteige, das Meer, die Nacht. Und du schliefst, ruhtest dich aus von deinen Schifffahrten. Bald, Valparaíso, wirst du die Tränen vergessen, wirst die Türen grün anmalen, die Fenster gelb…


 Überall ragen bunte, bemalte Ecken hervor…

 Und die Touris zwängen sich in die Aufzüge
 Die Häuser rücken näher zusammen…
 Und alte Schönheiten verblassen…
 Die Trolebuses sind die einzigen Oberleitungsbusse in Chile.
 Enge, nicht ganz ungefährliche Gassen, ersparen
die vielen Umwege über die geschlängelten Straßen
 Doch am einfachsten, die Berge Valparaísos zu erklimmen, 
sind die Aufzüge, die mit ihrem Holz schön klappern können.

 Und die Aussicht belohnt

 Die Farben der Stadt ermuntern das vielleicht 
triste Leben des ein oder anderen

 Freunde haben ein Geschäft aufgemacht auf
dem Cerro Alegre, dem fröhlichen Berg.
 Und ich bekomme ein Poesiebuch geschenkt,
was hier gerade selbst gebunden wird.

 Kunst, das gibt es in Valparaíso zu Hauf!
Ob Musik, Malerei oder Poesie…

 Besucht sie doch mal! Cesar und seine Freundin,
in ihrem Geschäft “La Caracola”!

 Auch die Bars erzählen Geschichten…
 Selbst die Klos sind interessant…

 Ein Tee in allen Varianten kann man hier trinken,
im “Color Café”

Valpo, du hast mich erneut verzaubert.
Auf ein langes Leben!

Bis zum nächsten Eintrag,
eure Bea

Viña del Mar

Nach 4 Jahren lande ich endlich wieder in dieser traumhaften
Stadt, die alle Touris anzieht. 
So sieht es an einem Busterminal aus, wenn grad viel los ist:
 Die Autobahn
 “Umzüge: Christus rettet”
 Bibelverse auf den Steinen
 Mein Bruder

 DAS ist der Strand… 

 Und wenn kein Platz am Strand ist, dann bringt´s auch
so ein Brunnen. Is ja eh viel sicherer…
 Capoeira…
Das ist kein Gefängnis. Das ist ein Getränkeladen,
und zwar so einer, der bis spät in die Nacht geöffnet ist
und so jeden Durst stillt, den die Partymeute oder
sonst jemanden packt. Daher die Sicherheitsmaßnahmen
mit dem Gitter.
 Weihnachtsdeko..
Schneeflocken…
im Sommer…
 Nachtblick von meiner Unterkunft aus
 Freunde wiedergesehen!
 Und den tollsten Zug der Welt entdeckt…

 Der “langsamste Zug der Welt”
 Der stolze Besitzer

 Direkt an der Promenade, nähe der Caleta Portales
 Die Seelöwen

 Oh Tannenbaum… ääähjhh… Oh Araukarienbaum….
 Ja, Weihnachtskugeln… in der Araukarie
 Und.. noch mehr Freunde wiedergesehen!

Ach ja, habe ich schon erwähnt dass das “Deutsche”
sehr beliebt ist? Deutsche Qualität, deutsche Burger,
deutsche Wurst, deutsches Bier, egal. 
Deutsch = gut
Bis dann! 
Nächster Blogeintrag: über Valparaíso, die bunte Hafen- und Künstlerstadt.

Santiago de Chile

Nachdem Daniel schon geflogen ist, beschloss ich, Santiago etwas näher kennen zu lernen, da ich sonst immer nur einen Tag dort war. Diese graue, versmogte Stadt hat mich noch nie angezogen. Aber diesmal lernte ich auch schöne Ecken in dieser 5-Millionen-Hauptstadt kennen.

Witzig waren Gebäude wie z.B. dieses. Sieht aus wie ein Handy.
Hübsch ist die Straße gegenüber von “La Chascona”, 
eins der Häuser vom Nobelpreisträger Pablo Neruda.
 Meine Schwippschwägerin Javiera, die dort wohnt.
 Ich & Neruda
 Der Patio Bellavista, ein eher gehobeneres Künstlerviertel
mit vielen Kneipen und Ausstellungen.

 Eine Kneipe
 Bilder von Nerudas Haus, La Chascona:

 Das schöne Viertel Lastarria

 Und ein Blick über Santiago vom Berg Santa Lucía

 Und die wunderschönen, künstlerisch bemalten und
beklebten Wände… 

 Plaza

 Die Bullen… Hüüüüaaaa!!

 Straßencomedians. Echt toll!

 Fußgängerzone! Die Einzige, die ich in Chile kenne!
 Schmuck…
 Und.. wenn man noch irgend etwas anderes kaufen will,
was das Herz begehrt… Dann findet man es garantiert HIER.
Man muss nur den Verkäufer finden…
 Palacio de la Moneda

 Und eine Kindheitsfreundin habe ich auch wiedergetroffen,
sie ist mittlerweile eine der besten 
Jazzsängerinnen Santiagos geworden, 
Nicole Bunout. 
Bezaubernde Stimme. Ich bin ja so stolz auf sie!!!
 Sie spielt mit der Band Cultrera, Espinoza & Cia.

Also bis zum nächsten Eintrag über Vina del Mar und Valparaíso,
die zwei Städte am Meer.
Eure Bea