Lernen, lernen, popernen!

Hallo liebe Blogleser,

weil ich von mehreren Seiten gehört habe, dass man ja gar nichts mehr von mir hört, wollt ich doch mal eben ein Lebenszeichen von mir geben. 
Was mich grade so als frisch gebackener Student bewegt:
Seit fast 2 Monaten bin ich jetzt Student an der Interkulturellen Theologischen Akademie (ITA) in Liebenzell. Dass man sich als angehender Theologe auch mit der Bibel beschäftigt, kann man sich ja vorstellen. Was man sich nicht vorstellen kann ist, dass man voll was verpasst, wenn man die Bibel nicht liest.
Zu Beginn des Studiums bekamen wir die Aufgabe, bis zum Ende des Jahres das Alte Testament (AT) durchzulesen. Um zu wissen, wie viel ich täglich zu lesen habe (um rechtzeitig zu Heilig Abend fertig zu werden) musste ich erstmal wissen, wie viele Kapitel das AT hat. Nach viel Gezähle und ein bisschen Dreisatz ergab sich, dass ich täglich 10 Kapitel lesen muss…
Als Jugendlicher bin ich ja schon in eine Ev. Landeskirchliche Gemeinschaft gegangen. Damals haben mich die hochmotivierten Theologie-Praktikanten schon beeindruckt, da sie uns immer davon erzählten, wie geil es ist, mit Jesus unterwegs zu sein und in der Bibel zu lesen. Als Jugendlicher denkt man sich dann “Na klar, super Leben, was weiß der schon von Spaß!”
Umso erschreckender ist für mich jetzt der Gedanke, dass die Kerle damals recht hatten. 
Musste ich denn wirklich erst an den A*** der Welt ziehen, meinen unbefristeten Job kündigen, um die Bibel wieder ernst zu nehmen? Wenn man dieses alte Buch erstmal öffnet und Kapitel am Stück ließt, checkt man Zusammenhänge, die man noch nicht kannte. Und leider merkt man auch, was man die ganze Zeit nicht hatte und vielleicht auch nichtmal vermisst hat. 
Die Bibel ist das Wort Gottes. Es ist ein Privileg, dass wir die Möglichkeit haben, darin zu lesen. Der, der Himmel und Erde erschaffen hat, hat ein Masterplan für die Welt und was sich inhaltlich wie ein roter Faden durchzieht, ist, dass dieser Gott eine Beziehung zum einzelnen Menschen haben will. Deshalb ist Jesus gestorben. Auch wenn ich vom Lesen her noch nicht bei Jesus angekommen bin. :-) 
Manche Sachen kapiert man erst, wenn man sie erlebt hat… Ich bin zwar schon ewig Christ, aber die Bibel, ihren Inhalt und Wert bin ich grade erst richtig am entdecken.
Seine Lieblingsmusik laut aufzudrehn, geht voll ab. Arbeiten kann echt Spaß machen. Vor allem, wenn man coole Kollegen hat, ist das SUPER. Mit Freunden oder Arbeitskollegen abzugehn und zu feiern ist geil. Aber wenn man erkennt, dass der Gott, den die Bibel beschreibt, eine Beziehung mit dir will, ziehts dir echt die Socken aus!!!
Keine Angst ich bin immernoch der Gleiche. Wenn ich mir die oberen Zeilen durchlese, denk ich genau so wir ihr, dass das ganz schön abgedreht klingt. Aber ich kanns nicht anders beschreiben.
Dass wir diesen Schritt gewagt haben, heißt auch nicht, dass man erst Theologie studieren muss, um die Bibel zu erkennen.
Ich kann nur jedem empfehlen, sich mal wirklich Zeit zu nehmen, in der Bibel zu lesen, sich mal darauf einzulassen und nicht gleich mit einer voreingenommenen Haltung dran zu gehen. 
Wer mit den Inhalten Schwierigkeiten hat, dem empfehle ich einfach mal den Römerbrief zu starten, da er vieles gut zusammenfasst. Um sich nicht ganz so mit geschwollenen Worten oder alter Sprache zu beschäftigen, gibt es Bibeln in neuerem Deutsch, wie z.B. die “Hoffnung für Alle”.
Mach´s doch einfach mal.
Jetzt habt ihr mal so einen kleinen Eindruck bekommen, womit ich mich grad beschäftige. Das Bibellesen ist aber eigentlich nur eine Nebenaufgabe. Was wir in den Vorlesungen lernen, erzähle ich euch ein andres Mal.
Bleibt fresh,
Daniel.

Y-Camp

Hallo zusammen!

Vielleicht weiß der ein oder andere Blogverfolger, dass ich letzten Monat als Gruppenleiter auf einem Englishcamp vom YMCA war.

Das Camp war auf Englisch, d.h. dass wir die ganze Woche nur Englisch und (fast) kein Spanisch gesprochen haben, um die Sprachskills der Kids zu verbessern.

Das Camp fand im Freizeitgelände des YMCA in der Nähe des Regenwaldes ca. eine Stunde von Bogotá entfernt statt. Wir haben nicht wie auf einem normalen Camp in Zelten übernachtet sondern hatten Bungalows, wie auf einem Bonzen-Camp. Dafür gab es kein warmes Wasser in den Duschen. :)


Das mit dem kalten Wasser galt auch für den Pool.
Ein normales Auto zur “Chiva” umgebaut.


Ausflug zum Zoo. ZU FUSS durch den Dschungel!


Aus Kindern machten wir Rambos. Die Tour ging Flussaufwärts. Anfangs waren alle noch trocken und gut gelaunt.

Doch das änderte sich bald.
…die andere Seite hat niemand erreicht.
Wir haben auch “wilde” Tiere gesehn.
Unser Turm aus Caramell und Keksen.
…auch wenn es so aussieht, ich war nicht der Einzige, der Spaß hatte.
Auf der “Hollywood-Party” sollte sich jeder wie ein Star verkleiden. Rechts im Bild Bam Margera.
NEIN! Ich habe nur ein unglaublich dickes T-shirt an. :)
Ein Lagerfeuer mit Marshmallows darf bei einem Camp natürlich auch nich fehlen.
Und mit einer wunderschönen Landschaftsaufnahme verabschiede ich mich wieder bis zum nächsten Eintrag.

Liebe Grüße

Der Daniel

la congratulación en alemán

…ja ich weiß, ich bin zu spät. Und es liegt auch nur ein kleines bisschen an der Zeitverschiebung.

Gestern hatten 3 Freunde von mir Geburtstag und meine Eltern feierten ihren Hochzeitstag.

Und weil dieses Ereignis nur einmal im Jahr vorkommt, gibt’s jetzt ein kleines Video.

Das ist für euch Jacki, Verena, Marco; und für meine Eltern. Schönes Wochenende noch!

der Daniel

Se Busca

Hola und so.

Es gibt´s wieder was vom spannenden Kolumbienabenteuer zulesen.

Ich erzähl was von meiner (Daniels) Arbeit.

Der Direktor hat immer noch nicht meine Sachen besorgt. Jetzt hat der Kerl schon seit 2 Wochen meine Liste und eingekauft ist noch nichts. Ich versorg n paar Kids mit meim Erste-Hilfe-Zeug aber viele muss ich mit tröstenden Worten ohne große Behandlung wegschicken.

Anfangs war meine Enfermería auch ein Begegnungszentrum für die kleinen neugierigen Kolumbianer. Das hab ich aber nach folgendem Ereignis reduziert.

Wenn´s zur Pause klingelt rennen ca. 30 – 40 Kinder (weil wirklich nich mehr reinpassen) in mein kleines Büro. Dann hören die mir beim Spanischlernen zu und fragen mich immer die gleichen Fragen. …Wie alt ich bin, wo ich her komme, ob ich Kinder habe, warum ich keine habe und ob ich nicht mal was auch deutsch oder englisch sagen könnte…

Um ca. 10:00 Uhr fragte mich eins der Kinder wie spät es denn sei. Ich antwortete wahrheitsgemäß mit der Uhrzeit und steckte mein Mobiltelefon wieder in die INNENTASCHE meiner Jacke, auf der ich saß. “Man muss hier nämlich auf seine Sachen aufpassen.” heißt es immer wieder.

Als ich gegen 11:00 Uhr die Uhrzeit wissen wollte, stellte ich fest, dass mein Telefon nicht mehr wie gewohnt in der Tasche war. …seltsam, es war geklaut!




(Dem kleinen geht´s gut.

Während ich schrammen oder Wunden desinfiziere,

müssen die kleinen ein Bonbon lutschen)
(regelmäßige Gäste)


Da ich der Meinung war, ein paar Freunde unter den keinen Lümmeln zu haben, hoffte ich auf deren Mithilfe mein Handy wiederzubekommen. Weil mich die Straßen meines Viertels so an den Wilden Westen erinnern, dacht ich an ein “Gesucht”-Zettel mit dem ich die kleinen Racker mit einem Kopfgeld auf mein “kleines schwarzes” loslass. Das Kopfgeld betrug 30.000 COP was umgerechnet ca. 10 Euronen sind. Hier ne Menge Geld.

An dem Tag, andem ich den Zettel aufhing, kamen gleich mehrere, die ihren Freund verpetzten. Vier Kinder haben ihren Freund verpetzt und mir seinen Namen genannt.


Der Direktor hat sich dann als guten Sheriff erwiesen und sich die Eltern vor geknöpft.

Hach ja, jetzt bin ich glücklich wieder im Besitz meines Telefons zu sein. Ein “neues”, wahrscheinlich geklautes, kostet hier um die Ecke auch 30 Euro …allerdings ohne Telefonnummern von so nette Leuten. 😉

Wenn ihr diesen Typen trefft, haltet eure Wertgegenstände beisammen. …das Foto hab ich übrigens ne Woche vorher gemacht. Bea mit ihrer Chile-Erfahrung hat an dem Tag, an dem mein Handy geklaut wurde, die Fotos angeschaut und gleich gefragt “Ist das der, der dir das Handy geklaut hat???”


Und mit einer Erfahrung mehr,

grüß ich euch ganz lieb aus dem trotzdem sehr schönen Bogotá.

…Schatten gibts überall, wo auch Sonne ist.

der Daniel

Neues vom Daniel

Hallo liebe Leser,

aufgrund der riesigen Nachfrage, lass ich auch mal wieder was von mir hören …oder sehen. :)

Mein Leben hier ist eXtrem-ultra-hyper-super-spannend:

Ich lern spanisch!

Noch ist das ja nich soooo unterhaltsam. Das besondere ist, ich lerne mehrdimensional! Oh ja, richtig gelesen. WOOOOW!

Und zwar funktioniert das so, dass man sich nicht nur auf ein Element verlässt sondern viele Quellen/Medien zum lernen benutzt.

Bücher, Karteikarten, gemalte Legenden, Filme, Onlinesprachkurse …usw.

Da meine Mentorin jetzt nach Deutschland fliegt, ist meine Frau meine Lehrmeisterin und Hausaufgabenverteilerin /- kontrolleurin. Ob das klappt, wird sich herausstellen, weil wir Heute erst angefangen haben.

Ganz wichtig: Karteikarten


Langenscheidts Meisterwerk


Das ist ein Abbild meines Adoniskörpers, den ich zum Lernen benutze.

(aus ästhetischen Gründen hab ich die Unterhose nicht fertig gemalt)




babbel.com

Macht echt spaß, mit dieser Seite zu lernen.

Morgen hab ich n Date mit einer Lehrerin für Biologie und Chemie. Wir kennen uns aus der Kirche und gehen morgen zusammen zur Schule. Ich werd ich mir die Arbeit einer Schulschwester anschaun. Mal sehn, ob das was für mich is. 😉

Ihr hört von mir!

El Daniel

Dani’s Bloody Sunday

Hallo liebe Freunde der guten Musik,

hier kommt auch mal ein Überlebenszeichen vom Daniel.

Letzten Sonntag war meine Lieblingsband “As I Lay Dying” in Bogotá. Und wer war auf deren Konzert? Viele(!) …aber ich nicht. Ich war mit meinem Nachbarn auf nem Hip-Hop Festival am Stadtrand. Uns weil ich so der Hip-Hoper bin, waren wir auch Backstage im VIP Bereich.

Hier ein paar Eindrücke:

Das ist mein Nachbar mit mir.

Yeah! Backstage!!!
Tausende mussten 20 Meter vor der Bühne stehen.

…hach, bin ich glücklich…














…ach übrigens: Ich lern grad spanisch, dass ich beim nächsten Hip-Hop Festival die Lyrics besser vestehe. :)

Ansonsten geht’s mir aber sehr gut!

Liebe Grüße

vom Daniel