Zeit der Trauer

Wie ihr ja wisst, sind wir mittlerweile umgezogen. 
Die Woche nach der Entbindung war sehr stressig, aber das erzähle ich ein andermal. Wir sind froh, dass unser Pastor Gieselher Samen sich bereit erklärt hat, eine Abschiedsfeier für unsere kleine Immanuela zu gestalten. Wir luden die engsten Verwandte, Freunde und Kollegen ein und trauerten gemeinsam an diesem Abend. Wir hörten und sangen ein paar Lieder, Gieselher hielt eine Andacht und danach gingen wir mit denen, die wollten, noch in ein Café. 
Es war für uns ein sehr wichtiges Ereignis. Auch wenn wir sie nicht beerdigt oder lebendig erlebt haben, wollten wir sie trotzdem als richtigen Menschen verabschieden und gedenken.

Como sabrán, ya nos hemos mudado. La semana después del parto ha sido muy estresante, pero de eso les cuento otro día. Estamos muy agradecidos, que nuestro Pastor nos ayudó a hacer  una fiesta de despedida para nuestra pequenia Immanuela.  Invitamos a nuestros parientes, amigos y colegas y  juntos nos despedimos de ella. Escuchamos canciones, el pastor predicó y después nos fuimos a un café con los que querían. Este evento, esta despedida fue tremendamente importante para nosotros. Aunque no hemos hecho un funeral o no la vimos viva, igual queríamos tratarla como un ser humano y despedirnos y acordarnos de ella adecuadamente.
Wie gehen wir mit der Trauer um? 
Zum Teil seht ihr das ja. Mir war es von Anfang an wichtig, die Trauer und Gefühle nicht zu verstecken und euch davon zu berichten. Wir sind ja sonst auch sehr offen Menschen, vor allem wenn es uns gut geht. Wieso nicht, wenn es uns schlecht geht?
Ich will dazu sagen, dass es typsache ist, wie man als Trauernde mit dem Thema umgeht. Es ist nicht “richtiger” es zu verschweigen oder ein Buch darüber zu schreiben. Es ist einfach ganz individuell. Ich denke, Trauer hat in unserer Gesellschaft so wenig Platz und Anerkennung, dass viele damit ein Problem haben und auch nicht wissen, wie man damit umgehen soll oder wie sie trauern sollen. Bisher hatte ich selbst auch noch nie eine richtige Trauerphase erlebt. Und es kann auch sein, dass meine nächste Trauer ganz, ganz anders sein wird.
Qué hacemos con nuestro duelo?
Bueno, de hecho lo estan viendo, no? Desde el principio he querido mostrar mi duelo y mis sentimientos y contarles de esto. Porque en los otros días, cuando estamos bien, también decimos y quizas celebramos que nos va bien.  Y por que no hacer lo mismo cuando estamos mal?
Quiero decir tambien, que es cosa de cada uno, como enfrentar a una pérdida así. No todos somos iguales y está mal decir, que es mejor publicar un libro sobre el tema que no contarle a nadie. Es una cosa muy individual. Pienso que en nuestra sociedad el duelo no tiene  mucho reconocimiento y espacio. Hasta ahora tampoco he experimentado un duelo tan grande.  
Y también puede ser que la próxima vez me exprese totalmente diferente y no le diga a nadie.

Jetzt ist es so, dass wir unserer Trauer den Platz geben, den sie braucht. Wir haben in unserem Zimmer einen kleinen Nachttisch als Gedenkecke eingerichtet. Wir sprechen mehrmals am Tag darüber und weinen mal mehr, mal weniger. Davon zu erzählen ist einfach geworden. 
En el momento es así que queremos darle espacio a nuestro duelo,
lo necesario posible. Y por eso hemos decorado una mesita con cosas, que nos acuerdan de ella.
Queremos darle este espacio, para hablar y llorar sobre lo que pasó. 
Hablar sobre todo esto se nos ha hecho mas facil.
Wir haben auch gemerkt, dass wir es fast als zwei ganz unterschiedliche Dinge sehen, wenn wir von der Situation an sich sprechen und von unserer Tochter. Von der Situation erzählen ist einfach. Wie ist das passiert, wie geht es euch, wie war es im Krankenhaus. Diese Fragen sind einfach zu beantworten. Wir finden es im Nachhinein trotzdem noch schlimm, aber können mit einem Lächeln im Gesicht darüber reden, ohne mit dem Gesichtsausdruck zu lügen. Aber wenn es um unsere kleine Tochter geht, um den Mensch, um den Moment, sie gesehen zu haben, um die Vorstellung, wie sie so wäre in ein paar Jahren. Um die Gesichtsausdrücke, die uns ähnelten:
all das ist die eigentliche Trauer. 
Tambien notamos que, para nosotros son casi dos cosas diferentes de 
hablar sobre la situación en sí o hablar sobre nuestra hija. Hablar sobre lo que pasó es fácil. 
Como pasó, como nos va, como fue en el hospital. Estas preguntas 
son fáciles de responder. Claro que todavía lo encontramos muy trágico, 
pero hasta podemos contarlo sonriendo, sin que esto sea una mascara! 
Pero cuando se trata de nuestra hija, de este ser humano, 
sobre el momento cuando la vimos, sobre  el futuro en el 
que no la veremos, sobre la semejanza que tenía con nosotros, 
ahí es cuando nos cuesta, cuando nos duele, pero cuando nos gusta contar sobre ella.  
ese es el verdadero duelo.
Leider hat sie keiner von euch gesehen, das kann ich nur mit Daniel teilen. Das ist auch schön. Aber es ist so schade, dass ihr alle sie gar nicht kennen gelernt habt! Wir hätten ihr so gerne all diese Menschen, die uns in unserem Leben so wichtig geworden sind, vorgestellt. Ihr hättet alle im Januar ein Bild bekommen und euch mit uns um unsere Tochter gefreut. Und das fällt jetzt weg. Und das ist einfach so schade. Sie ging und keiner hat sie kennen gelernt. Sie ist Teil unserer Familie geworden und hat uns verlassen. 

Lamentablemente nadie de ustedes la ha podido ver, ésto solo lo puedo compartir con Daniel. 
 Y eso es bonito. Pero es tan triste, que todos ustedes no la conocerán! Que ganas
teníamos de presentarle a todas esta gente que es tan importante para nuestras vidas!
En enero habrían recibido una foto de ella y se habrían alegrado con nosotros. 
Y todo eso ya no pasará. Y eso es lo que es tan triste. 
Se fué y nadie la conoció. Ella es parte de  nuestra familia y nos dejó.
Ich möchte die Zeit jetzt intensiv dazu nutzen, mich noch ein bisschen länger mit dem Thema zu beschäftigen. Ich habe hier die Zeit und Möglichkeit dazu und sehe es als Geschenk, jetzt nicht arbeiten zu müssen. Ich lese Bücher, höre mir Lieder im Internet an und denke nach. Keine Angst, ich bin nicht versunken in dieser Trauer. Manchmal gibt es Tage, wo dazu gar keine Zeit ist. Hier ist immer viel los mit den ganzen Studenten. Also das normale Leben geht trotzdem weiter und das ist auch gut so.
Ahora quiero usar el tiempo intensivamente para pensar un poco mas sobre el tema. 
Acá tengo la posibilidad y el tiempo de hacerlo y lo veo como un regalo, 
que no tengo que trabajar en el momento. Leo libros, escucho canciones y
 pienso sobre lo sucedido. Pero no se asusten, tampoco es que me estoy 
hundiendo en esta situación. Tambien hay dias aca, en que no tengo tiempo. Acá hay muchos estudiantes y siempre gente visitandonos y cosas que hacer. La vida sigue y eso es bueno.

Im Krankenhaus haben wir gemerkt, wie intensiv diese Zeit ist. Wie gut diese Zeit ist für unsere Beziehung. Wir sind ein ganzes Stück enger zusammengerückt. Diese Situation und Trauer zu erleben ist etwas so intimes, so etwas wertvolles, ich bin froh, sie mit Daniel erleben zu können. Unsere Beziehung ist jetzt um einiges ausgebaut. Das hätten wir vorher selbst nicht für möglich gehalten. Ich spüre, wie gut es ist, zusammen auf diesen festen Fels gebaut zu haben, von dem die Bibel erzählt. Ich habe im Juni auf den Konfitagen eine Andacht zu dem Thema gehalten und bin erstaunt, wie mir diese eigene Andacht im Nachhinein ein reales, echtes Gleichnis für mein Leben geworden ist. Ich habe erzählt, dass wenn Stürme kommen im Leben, aber man sein Leben auf Gott baut, dem feststehenden Fels, dann ist das das beste Fundament, was man haben kann.
Wir haben unser Haus zusammen auf diesem Fels und nicht auf Sand gebaut. Wir haben gemeinsam unser Leben in Gottes Hand gelegt. Und dürfen jetzt erleben, wie dieser Fels hält, wie wir uns an diesen Gott klammern dürfen und getragen werden.
En el hospital experimentamos lo valioso que fue este tiempo tan intensivo. 
Fue muy bueno para nuestra relación. Sentimos que nos hemos acercado mas. 
Experimentar esta situación juntos es algo tan íntimo y valioso que estoy 
muy alegre de compartirla con  Daniel. 
Nuestra relación ahora es mas profunda, no lo habriamos imaginado jamás. 
Noto lo bueno que es , que hemos armado nuestra casa sobre esta roca juntos. 
En junio  hice un devocional para jovenes sobre este tema y estoy  
sorprendida de cuán verdadera es esta imagen que Jesús nos 
da sobre la vida. Hablé sobre esta roca, que cuando viene una tormenta, 
pero armamos nuestras vidas sobre Dios, esta roca firme, nada nos puede destruir. 
Es el mejor fundamento que uno puede tener. Hemos armado nuestra casa 
sobre esta roca y no sobre arena. Juntos hemos puesto nuestras vidas en manos de Dios. 
Y ahora podemos experimentar   cómo esta roca nos sustiene. 
Podemos  aferrarnos de Dios y sentir su sustento.

Grüße / Saludos,
Bea
PD: Disculpen mi castellano está pésimo.
PD2: Puedo volver a tener hijos, si Dios quiere. Solo que tendré que someterme a una operación donde me hacen un cerclaje. Y oviamente no tengo la garantía de que todo salga bien. Pero sí tenemos la posibilidad.

Von guten Mächten wunderbar geborgen

Dieses Lied begleitet uns in diesen schweren Tagen.
(Das Video lenkt eher vom Text ab, also zum Hören einfach runterscrollen, bis ihr nur noch den Text seht).

Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben
und mit euch gehen in ein neues Jahr.
Noch will das alte unsre Herzen quälen,
noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen
das Heil, für das du uns geschaffen hast.
Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern
des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
aus deiner guten und geliebten Hand.
Doch willst du uns noch einmal Freude schenken
an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
dann wolln wir des Vergangenen gedenken,
und dann gehört dir unser Leben ganz.
Lass warm und hell die Kerzen heute flammen,
die du in unsre Dunkelheit gebracht,
führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.
Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so lass uns hören jenen vollen Klang
der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
all deiner Kinder hohen Lobgesang.
Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.
Text: Dietrich Bonhoeffer (1944) 1945/195

Tiefe Trauer

(Traducción en castellano mas abajo)

Leider haben wir unsere geliebte Tochter in der 21. Schwangerschaftswoche verloren. Sie wog  400 gramm und war 26 cm groß.
Wir sind in tiefer Trauer über den Verlust über dieses süße kleine Geschenk, auf das wir uns schon so sehr gefreut hatten.
Ich hatte eine Zervixinsuffizienz, d.h. mein Muttermund hat sich schon geöffnet und die Fruchtblase rutschte immer weiter herunter.
Eigentlich kann dies operiert werden, doch obwohl vorher alles okay war, rutschte die Fruchtblase innerhalb von 24 Stunden trotz striktem Liegen im Krankenhaus sehr weit herunter. Die OP wäre erst 3 Tage später möglich gewesen, wenn mein Status sich nicht verschlechtert hätte.
Irgendwann war es soweit, nachdem ich so starke Wehen hatte und kein Schmerzmittel half, dass ich die Fruchtblase herauspressen musste.
Danach vergingen noch viele Stunden ohne jeglichen Schmerz und zur Verwunderung aller Ärzte, da wir alle auf die Geburtswehen warteten, die eine Entbindung einleiten. Aber auch hier half das wehenfördernde Mittel gar nichts. Zu meiner Erleichterung war die Entbdindung daher so gut wie Schmerzfrei.
Unsere kleine Immanuela kam am Mittwoch, den 22.8.2012 um 18:05 still zur Welt.
Wir konnten uns noch sehr lange von ihr verabschieden und es war sehr schön, sie von Angesicht zu Angesicht zu sehen, sie zu streicheln, in den Arm zu nehmen und ihr einen Abschiedskuss geben zu dürfen.

Als im Krankenhaus am Anfang uns die Möglichkeit der OP vorgestellt wurde, wusste ich für mich erst einmal, es kann jetzt gut oder schlecht werden. Nachdem an dem selben Tag mein Zustand nicht gleich blieb, wusste ich für mich, die Chancen stehen sehr schlecht.
Ich übergab das Problem in diesen Momenten Gott und schob es auf ihn ab. Ich konnte nur meinen Teil tun, entscheidend war aber, was er tun wollte oder nicht. Ich vertraue Gott und weiss, dass er das Richtige tun wird. Auch wenn ich den Grund nicht kenne, wieso dies so geschehen musste, weiß ich, dass er seine Gründe hat und ich hier nicht verstehen werde.
Ich freue mich aber auf den Tag, an dem ich sie wieder sehen werde.
Gott ist uns jetzt so nah wie noch nie zuvor, die Trauer tut uns so gut, und auch unsere Freunde und Verwandte unterstützen uns in ihrer Trauer, ihrer Hilfe, ihren Gebeten.
Auch im Krankenhaus begegneten uns NUR nette, mitfühlende, besorgte Ärzte/Hebammen/Schwestern/PTAs/Anästhesisten. Alle nahmen Teil an unserer schweren Situation, alle hatten Zeit zum reden, zum trösten. Ich fühlte mich dort so gut aufgehoben, in jedem von ihnen steckte für mich dieser mittrauernde Gott, der auch mit mir in dieser Situation leidet.
Auch Daniel durfte sogar dort übernachten, mich pflegen, immer da sein. Für ihn war es auch eine tolle Erfahrung, sein eigenes Krankenhaus von einer anderen Perspektive kennen gelernt zu haben, so positiv erleben zu dürfen.

Wir fühlen uns getragen und preisen Gott in diesen schweren Tagen.

Den Namen Immanuela hatten wir schon vorher in der Auswahl, es war mein Favorit, geeinigt hatten wir uns aber noch nicht. Im Krankenhaus wusste ich für mich, so wird er/sie heissen. Als ich das Daniel sagte, meinte er nur: “Ja, das dachte ich auch!”
Immanuela bedeutet nämlich: “Gott mit uns.”
Wir spüren und wissen, Gott ist jetzt bei uns. Und wir wissen, Sie ist jetzt bei Gott.

CASTELLANO:

Lamentablemente perdimos a nuestra querida hija, estando en 21 semanas de embarazo. Pesó 400 gramos y medía 26 centímetros.
Estamos de luto por esta pérdida de este regalo sobre el que ya nos habíamos alegrado tanto.
Por qué me pasó?
Existen casos en los que el cuello uterino es incapaz de permanecer cerrado hasta el final del embarazo, esto es insuficiencia cervical. Este trastorno puede ser congénito o por motivos varios como un desgarro del cuello del útero en un parto anterior o una intervención quirúrgica previa.” (Link)

Normalmente esto se puede operar, pero aunque todo estaba bien antes, mi saco amniótico ya se desprendió dentro de 24 horas drásticamente, aunque solo había estado en cama en el hospital. La operación podría haberse hecho 3 días después, si es que mi estado no habría empeorado.

Después de que tuve contracciones muy fuertes y ningún calmante me ayudaba, asi que me sentía obligada a presionar, hasta que el saco amniótico salió.
Pasaron algunas horas sin ningun dolor y los doctores estaban muy sorprendidos, ya que esperabamos las contracciones que inician el parto. Pero también aquí no me ayudaban los medicamentos que ayudan a tener contracciones. Por eso también el parto para mí fué casi sin ningun dolor.
Nuestra pequeña Immanuela nació silenciosamente el miércoles, 22 de agosto 2012 a las 18:05 horas.
Nos pudimos despedir muy intensamente de ella y fue un momento muy valioso, verla, abrazarla, tenerla en brazos y darle und beso de despedida.
Cuando estuve en el hospital y me explicaron la posibilidad de la operación, supe para mí, que esto puede terminar bien o mal. Después de que pasaron estas 24 horas y empeoré, supe que ya no habrá manera de que todo salga bien.
Por eso le dí el problema a Dios, le dije que es SU problema ahora y no el mío. Yo puedo dar mi parte y hacer todo lo que puedo, pero sabía que depende lo que el hará o no hará. Confío en Dios y sé que el hará lo mejor. Aunque no conozca la razón, por qué esto tuvo que pasar, sabía que todo tiene su razón y que acá no lo entenderé jamás.
Me alegro de poderla ver algún día.
Dios ahora está tan cerca como nunca antes, el duelo nos hace sentir muy aliviados, y nuestros amigos y parientes nos ayudan con su ayuda, sus oraciones y su duelo.
También en la clínica solo había gente tan carinosa, preocupada, dolida. Todos participaron de nuestra terrible situación y compartían nuestro dolor. Dieron su tiempo conversando y consolándonos. Me sentía tan segura allí, y sentía que en cada uno de ellos había una parte del Dios que sufre conmigo.
A Daniel también lo dejaron dormir conmigo en la clínica. Para el tambien fue una experiencia muy valiosa ver a su clínica (en la que el trabaja) de esta otra perspectiva, que fue tan positiva de como nos trataron y ayudaron.
Nos sentimos muy seguros en las manos de Dios y lo alabamos en estos días tan difíciles.

El nombre Immanuela ya lo teníamos en nuestra selección ántes de todo esto y fué mi favorito, pero todavía no nos habíamos puesto de acuerdo.
En la clínica yo sabía por mí que lo/la iba a llamar así. Cuando le dije esto a Daniel, el sólo dijo: “Sí, también lo pensé”.
Ya que Immanuela significa: “Dios con nosotros”.
Sentimos y sabemos, que Dios está ahora con nosotros. Y sabemos que ella está con Dios ahora.

Neue Etappe!

Vorbei ist die Zeit in Gießen, d.h. 3 stressige Wochen haben wir noch vor uns, dann geht´s in den Schwarzwald nach Bad Liebenzell, wo Daniel ab September Interkulturelle Theologie studieren wird.
Ausserdem gehen wir nicht alleine, sondern freuen uns riesig darauf, dass wir unser noch nicht ganz ausgereiftes 5-Monate-Baby mitnehmen, das ihr im Januar bei erfolgreicher Fertigstellung alle bestaunen könnt. Aber die meisten von euch werden dies wohl erstmal nur per Netz machen können, da es im 2. Semester für uns nach Toronto, Canada geht.

Das heißt wir sind im Moment mit der Wohnungsauflösung -und was damit zusammenhängt- beschäftigt.
Die Zeit hier war sehr schön und wichtig und wir gehen zwiegespalten in diese neue Etappe, auf die wir uns auch schon sehr freuen.

Wir werden an Giessen vermissen:
– na klar, die Freunde!!!
– unsere Gemeinde
– unsere zentrale Lage in der Innenstadt
– das Dönerdreieck
– das Alt Giessen
– die spannenden und heißen Verfolgungsjägde am Marktplatz
– die Schwätzer und das Elefantenklo als Treffpunkt
– spontan klingelnde Freunde an unserer Tür
– Risiko spielen mit den üblichen Gegnern
– unsere Arbeitsstellen und die Menschen, die damit zu tun haben
– den hessischen Dialekt
– die nahen Verwandten
– “OLAI” und weitere Giessentypische Ausdrücke
– die Clubs/Restaurants/Kneipen
– die vielen Studenten
– die GROßSTADT!!!! 😀
– die Nähe zur Autobahn

Was wir nicht vermissen werden:
– die grölenden und feiernden Menschen nachts am Marktplatz !!!

Also liebe Grüße, bleibt dran, bald berichten wir aus dem tiefen, tiefen Schwarzwald….

eure Köhlers