Kurioses

Heute mal ein paar kuriose Dinge, die wir zum Teil gar nicht mehr so komisch finden, wie am Anfang. Aber daher posten wir das jetzt noch schnell, bevor wir sowas nicht mehr merken. Diese Dinge empfinden wir übrigens nicht als negativ. Das ist jetzt alles quer durcheinander…

Mittlerweile sind es statt milden 10°C bis sogar -20°C. Durch den Wind wirkt es nochmal viel kälter.

 

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Unsere Fenster hier sind sogar doppelt verglast. …aber nicht wie ihr denkt: Wenn man ein Fenster öffnet, hat man noch ein zweites 5 cm dahinter.

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Bei den Minustemperaturen friert dann auch manchmal das Fenster zu und wir müssen erst die Heizung aufdrehen, damit es auftaut und wir lüften können… Das blöde ist dann nur, wenn es dann auch noch einfriert während es offen ist…

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Achja, schöne Eisblumen haben wir auch.

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Manche Gegenstände leben hier nicht soo lang…

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Und manche Sachen sind einfach anders… z.B. ist hier der Locher DIN A4 Groß und hat 3 Löcher…

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Oder der Staubsauger ist megalaut und größer und hat so komische Ufo-Lichter vorne,…

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Die Dusche ist bei uns in der Dachschräge und wenn man Haare wäscht beim Duschen muss man sich eben ein bisschen ducken.

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-20°C und man kann EIS kaufen…

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Schneecouch

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Wenn Besuch da ist, müssen die Schuhe näher zusammen rücken

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Unsere Klospülung ist auch einzigartig. Also ihr kennt die Dinger sicher ausm Urlaub, wenn die Spülung eben so gaaaaaanz langsam erstmal Wasser in die Schüssel laufen lässt und man denkt, alles schwappt gleich über, dann ist man aber jedes Mal nach bitterem Bangen so erleichtert, wenn alles ganz plötzlich verschwindet. Wir haben mittlerweile keinen Deckel mehr hinten drauf, weil der Stöpsel manchmal nicht richtig aufliegt und das Wasser so nie aufgefüllt wird. Und statt jedes Mal aufzudecken, haben wir ihn vorsorglich einfach mal weggelegt.

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Das sind Fahrradständer (zum anketten)

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und so sieht ein mitgenommener Pfosten aus, nach ca. 100000 Plakaten oder so.

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Geschmacklich unterscheidet sich die Deko doch ein wenig von DeutschlandDSCN0085

und auch Feuerleitern sind in Deutschland eher ungewöhnlich.DSCN0099

Witzig ist auch, dass der Strom (110v) ausfällt, wenn man z.B. Toaster, Wasserkocher und Mikrowelle gleichzeitig anmacht.

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Reis mit Reisverschluss…welch Ironie!

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Die Türklinken kennt ihr bestimmt auch, da kann man von innen halt den Hebel umdrehen und dann z.B. die Tür zuziehen. Das doofe ist, dass sich schon ein paar ausgeschlossen haben dadurch.DSCN0115

Wasserhahn wie früher in Deutschland. Warm und kalt getrennt. Und hier gilt: Sparsam mit warmen Wasser, denn wenn alle morgens duschen, dann muss man eben kalt duschen. Also immer zu ungewöhnlichen Uhrzeiten duschen ist am sichersten für alle.

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Lebensmittel sind hier SEHR teuer, oft DOPPELT so teuer wie in Deutschland.

Und manche Lebensmittel haben eben ungewöhnlich starke Farben, wie z.B. der Käse..  DSCN0118

Hier sind viele Dinge irgendwie übergroß, wie z.B. die Kühlschränke…DSCN0122

Oder der Herd.

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A propos Herd. Wenn man kocht, kann es auch passieren, dass der Feuermelder den Rauch abbekommt (obwohl der hier direkt über dem Herd mit Plastik abgedeckt wurde-haha schon wieder so eine Ironie-es gibt aber noch einen in der Küche). Und das passiert dann mal so im Schnitt alle 2 Tage, dass dieser schreckliche extrem megalaute Alarm angeht. Also das passiert z.B. schon bei so harmlsoen Sachen wie morgens Eier mit Schinken braten oder so… Sind also schon voll abgehärtet…

Hier das MONSTER dass unseren Schlaf oder Gespräche einfach unterbricht.

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Dann gibt es hier noch so Sachen wie: Pulver-Eistee und Flüssigen Kaba aus der Elefantenflasche.

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Oder ein sehr verbreitetes Nudelgericht in Kanada: Mac(charoni) and Cheese.  Schöööön geeeelb…

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Root Beer schmeckt übrigens nach Mundspülung und ist auch gar kein Bier.

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Und das ist wohl sehr wahr. Aber ich muss dazu sagen, dass Toronto mich sehr beeindruckt hat, was den Materialismus angeht. Es ist gar nicht so eine schnieke Markenbesessene Stadt, wie andere Millionenstädte, die ich kenne. Die Leute ziehen sich unglaublich normal an, bis jetzt habe ich auch wenige Checker oder Tussis gesehen…. einzelne sind vielleicht super gestylt. Was ein Kontrast zu Zürich oder Frankfurt (ja, sogar ein Kontrast zu Frankfurt…)!

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Jaa und das sind die anderen Bewohner Torontos…. Die großen Eichhörnchen sind überall und man sieht sie mehrmals am Tag.

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Türen wurden angepasst.

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Und unsere Essenstische sind aus gutem Plastik.

 

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Noch mehr Ironie? Der Feuer-Sicherheitskasten im Hintergrund ist nur für den Notfall bestimmt und daher gut gesichert und abgeschlossen.

Achja, Alkohol kann man hier übrigens nur in LCBO-Läden kaufen und kostet hier ungefähr das dreifache.

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Da das Haus jetzt zum ersten Mal für eine Gruppe wie uns genutzt wird, fehlen natürlich noch viele Dinge. Aber ich muss sagen, unser Team improvisiert sehr gut, wie z.B. hier die 2 Jungs als Whiteboardhalter.

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In Chinatown gibt es massig Restaurants (Sandra, zum Koreaner gehen wir noch irgendwannmal 😉

Und von aussen sehen die gar net sooo groß aus, wie von Innen..

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Fische kann man sich hier auch aussuchen.

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Und in Kanada heißen die Toiletten nicht WC, Toilet, Restroom oder Bathroom, sondern Washroom.

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Und hier wird die  Fußgängerampel eben weiß und nicht grün und hat dann immer einen countdown, wie lange noch “weiß” ist!

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Die Vorgärten sind hier nicht ganz so wichtig und sauber wie in Deutschland (vielleicht ab Frühling?)

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Und wer sagt, Deutschland hat viele Regeln und so, mus bei diesem Anblick doch sagen, dass sie wenigstens viele Bilder im Straßenverkehr haben statt Text. Hier muss man erstmal lesen wenn man parken will. Je nach Monaten unterscheidet sich da z.B. die Parkerlaubnis.

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Haa und noch ein cooles Thema sind hier die Lichtschalter (oder auch Steckdosen). Die sind nämlich einfach wahrlos im Haus verteilt. In Deutschland ist ein Lichtschalter meistens rechts an der Wand auf Brusthöhe, wenn man in einen Raum hineinkommt. Hier ist das ganze viel spannender. Man muss sie erstmal suchen (im Dunkeln). Irgendwann kennt man die Räume und weiß, wo alles ist. Wir haben z.B. eine Steckdose über dem Fenster.

So sehen die Lichtschalter hier aus:

 

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Und manchmal sind sie eben irgendwo oben über einer Tür…

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oder inder Küche in der Säule, die in der Mitte des Raumes steht…

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Oder irgendwo in einer Ecke oben, wo es keiner braucht.

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In der U-Bahn faszinieren mich die Menschen, die kunstvoll und total relaxt ihre Zeitung oder Bücher lesen, egal wie voll es ist oder wie oft sie ihren Stehplatz ändern müssen. Und es ist manchmal echt super voll. Aber im Gegensatz zu vielen deutschen Pendlern, sind die Torontianer sehr freundliche und geduldige Menschen. Bis jetzt habe ich hier noch keine ausrastende, beleidigende oder schreiende Menschen in der U-Bahn gesehen, wie man das manchmal sehen kann am Bahnsteig in Frankfurt oder so.

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Die Werbung ist hier auch sehr kreativ und sprengt jeglichen Rahmen…IMG_3501

Und zum Abschluss noch unsere Mitbewohnerin in ihrem Ganzkörper-Schlafanzug. Damit auch ihr jetzt gut schlafen könnt. Ist das nicht HAMMER!??!?

Sie bloggt übrigens auch sehr gerne und ziemlich Detailreich. Hier könnt ihr den Blog lesen: Die Kolbs

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Und jetzt noch ganz zum allerletzten Schluss ein Video über das Abenteuer der Rasur von Daniel:

Rasur from tabea carbonero on Vimeo.

Temuco – Bibelschule – Kurioses – Sonstiges

Hier mal ein gemischter Beitrag.
Meine Verwandte aus Perú kamen auch zur Hochzeit
und blieben ein paar Tage. Meine Tante machte
uns auch zum Mittagessen die peruanische Spezialität
“Papas a la Huancaína”. Also Kartoffeln mit einer 
Käse-Senf-Soße und dazu gekochte Eier.
Hmmm!!!
Hier die Plaza von Temuco.
Wurde etwas umgebaut.

Und die hässliche Stadt Temuco mal von oben… ;-P

Der berühmte Markt von Temuco, 
wo die Touristen ihre Souvenirs kaufen:

Das sind unsere drei Hunde.
Darf ich euch etwas trauriges erzählen?
Der nette kleine Straßenköter-Frechdachs “Strolchi”,
der einfach bei uns eingebrochen ist und beschlossen
hat, bei uns zu wohnen, wurde vorgestern von einem 
Auto überfahren. Wir hatten sie alle schon sehr in
unser Herz geschlossen. Auch Canelo und Laica
trauerten sehr um sie.

Einige von euch verfolgen ja die Arbeit meiner Eltern.
Die Bibelschule sieht momentan so aus:
 Der ganze hintere Komplex (hinter der Holzwand) wurde
abgerissen. Leider hat das blaue Gebäude das Erdbeben und
mehrere Brände überlebt. Eigentlich will man schon längst dort
ein neueres Gebäude hinsetzen doch es fehlte schon immer an
finanziellen Mitteln. Ein Erdbeben hätte eben dazu gezwungen, 
ein neues zu bauen. Wie bei dem Hinteren.

Das Garagendach wurde neu gemacht:
 Hier soll das neue Gebäude entstehen.

K U R I O S E S
“Rund und rot heißt Verbot!” 
Dieser Spruch ist hier total fehl am Platz!
Denn “rund und rot” bedeutet das Gegenteil.
Hier z.B.: Nur geradeaus fahren erlaubt.
Wenn etwas verboten wird ist es rot 
engekreist UND durchgestrichen.
Das hier heisst Halteverbot 

Dann gibt es hier die menschlichen Ampeln, die hauptsächlich
bei Baustellen zu sehen sind. Arbeitsplatz geschaffen!

Und zum Abschluss noch ein altes Familienbild unter
einem riesigen Baumstamm bei Icalma.
Ich schätze das Bild ist von 1993.
Und hier der gleiche Baumstamm vor ein paar Tagen.
Hat sich in 17 Jahren ja nicht viel getan.
Ok, er hat etwas abgenommen.
Wann der wohl umgefallen ist?
Liebe Grüße!
Eure Carboneros

Kurioses XY

Jaja, bald sind wir wieder in Deutschland.

Wir hätten noch Bild und Textmaterial um euch das ganze Jahr mit neu-alten Blogeinträgen zu belästigen. Aber weil wir euch in Deutschland nicht mit dem alten Käse belästigen wollen, lassen wir das lieber.

Stattdessen gibt es noch etwas zum Schmunzeln. Ein kleiner Rückblick mit kuriosen Inhalten.

Eine der wahrscheinlich schönsten

Lampen, die wir unterwegs sahen.

Sie war in einem Hostal in Uyuni.

Den Preis für die hässlichsten Hunde bekommt Peru.

Der sogenannte Nackthund wird seit über 2000 Jahren

gefeiert und total verehrt. …wohl eher Geschmackssache.
Das süßeste aber auch leckerste Tier
unserer Reise gabs ebenfalls in Peru. Das LamaÜber die sanitären Anlagen könnte man

Bücher schreiben. …wir belassen es aber bei einer

Erwähnung in diesem Eintrag. Zu erwähnen

ist die sicherste und die gefährlichste Dusche.

Die “sicherste” Dusche unserer Reise

war in Córdoba. Sie war in einem

Safe installiert. Um hinein zu kommen,

musste man an einem Rad drehen,

welches 5 Stahlkolben bewegte. Sie war

allerdings auch nur von außen abzuschließen…

Die gefährlichste Dusche war in Puno/Peru zu finden.

Um sich mit heißem Wasser berieseln zu lassen,

fließt es durch einen Durchlauferhitzer,

der gleichzeitig die Duschbrause ist.
ungewöhnlich war, dass überall Kabel zu sehen waren und

dass das Bad echt überall tapeziert war.
Damit man sich nicht im Dunkeln reinigen muss,

war in der Nasszelle eine Lampe.
Auch sehr praktisch war, dass man

die Sicherung beim Duschen in Reichweite hat.
Das Highlight waren die sorgfältig isolierten Wasserhähne.
Das Klebeband sollte verhindern, dass man einen

Stromschlag bekommt, wenn man das Wasser abdrehen möchte.

…man bekam trotzdem ständig einen Stromschlag.


Liebe Grüüüße!

Kurioses – Teil II

Da wir uns natürlich immernoch bei manchen
Dingen wundern, schmunzeln oder uns
darüber den Kopf zerbrechen,
haben wir nochmal eine “Kuriose”-Serie
für euch erstellt. Wundert euch mit uns:

Hier wird überall Platz gespart.
Aus 2m2 entstehen hier schon
kleine Geschäfte…

Es muss ja für alles jeman zuständig sein…
Hier die Heilige des Kaffees… Damit er
blos nicht schlecht schmeckt…

Ja… Diese Figürchen verraten so manches über
den Feierabend der Kolumbianer (auch unter der Woche).
Ein mobiles Schaufenster…
Die Klügste Idee überhaupt:
Mobiler Verkauf mit einem gestohlenen Einkaufswagen…
(Normalerweise sieht man das immer mit Kinderwägen,
die aber so überfüllt sind mit Dingen, dass man den Kinderwagen nur
anden Rädern erkennnt..)
Auf einer Plaza lebt man hier und geniesst die
Gemeinschaft…
Kaffee kann man überall kaufen…
Männer-Maniküre…
Besonders attraktiv finden sich die Männer mit
durchsichtig aufgetragenem Nagellack …

Kolumbien, das Früchte- und Gemüseparadies…
Die Ernte findet hier vier Mal im Jahr statt…




Hunde auf den Dachterrassen findet man eigentlich immer.
Gut, dass es keine Lemminge sind…
Staubstraßen nerven.
Bea muss sich jeden Abend erstmal die Nase
putzen vor lauter Dreck. Eine Mitarbeiterin
bevorzugt daher lieber den Mundschutz…
Übrigens, zur Schweinegrippe: Uns gehts
hier besser als euch, obwohl wir ja näher an
Mexiko dran sind und die medizinische
Versorgung ein Witz ist.
Bettler hier, Bettler da.
Kolumbien hat ein großes Problem mit Kinderarbeit.
Viele Kinder in Beas Praktikum arbeiten auch in dem
sie Recyclen. Leider bleiben Arbeitskinder
durch Schulabwesenheit in der Zukunft auch arm…
Komisches Essen:
Süßkram oder komisch gefüllte Empanadas
(die von Chile sind echt die aller aller besten!)

Die “Bandeja Paisa”.
Man mische einfach alles auf einem Teller
und esse es zu Mittag: Ei, Wurst, Fleisch, Avocado,
Arepa, Reis, Kartoffel, Bohnen, Banane.
Mhhhhhhh!!!
Wieder unbeschreiblich süße Irgendwas…
Komische Bäume gibt´s hier auch.
Zwischendurch hat unsere Katze auch mal
jemanden zum Spielen gefunden…
Mc Donalds-Lieferservice???
Diese Frau hat schon 4 Kopfschüsse überlebt…
Sie ist eine Security-Frau der Schule Daniels.
Die Schussverletzungen hat sie aber Privat kassiert.
Aus Beas Praktikumshausfenster:
Viele Arbeiten dort indem sie Kartoffelsäcke
waschen und wiederverkaufen.
Für 100 gewaschene Säcke gibt´s 2 Euro.
Im Schnitt verdient eine Familie
dadurch so 6 Euro am Tag.
Wenn man keine Wäscheleine hat
geht´s halt auch anders:

Unser erster Unfall.
Der Bus in dem wir gefahren sind,
hat einfach mal die Stoßstange des anderen
mitgenommen…
Komische Früchte ausprobiert…

Viele laufen hier rum mit einem Schild auf dem
Rücken rum auf dem “MINUTO” steht.
Am Anfang wussten wir nicht was das
soll… Dann sahen wir die angeketteten Handys,
wo eben die Minute soundsoviel kostet.
Man kann also jederzeit überall günstig mit einem
fremden Handy telefonieren.
Polizeiauto…
Taxifahrer… “Josef von Jesus”.
Pizzahut bietet hier sein bestes Angebot an:
Riesenpizza mit integrierten Käsedingern am Rand,
Pitcher Pepsi, Nachtisch (Brownie mit Eis) für 2 Personen
für nur 10 Euronen.

“Alles Chile” in der chile-avenue.
Nur halt alles kolumbianische Produkte
in dem Laden.

Straßenhunde wie Sand am Meer…
Hier ein Hund der sich tot stellen
will, indem er die Zunge draussenlässt.

Transmilenio. Das Verkehrssystem mit den Extrabussen
und den Extraspuren damit alle auch da ankommen,
wo sie hinwollen, in dieser großen Stadt.
Währen die normalen Autos Stau haben, ist die
Transmilenio-Spur eben frei…
Ein aufwendiges, modernes System, das auch seine
Nebenwirkungen hat. Zum Beispiel etwas agressive
Kolumbianer…
Macht´s gut,
Bea & Daniel

sischa is sischa

Hallo und so!

Da Bea letztens über die Gefahren berichtet hat, schreib ich (Daniel) mal was über die Sicherheit. Die gibt es hier nämlich auch. …jedenfals bemüht sich der derzeitige Präsident darum.

Is ein bisschen kompliziert darüber zu schreiben, weil es verschiedene Arten von Polizisten gibt.

Wenn man in Bogotá nich gerade in eine reiche Familie herein geboren wird, hat man kein Geld um sich eine Uni aussuchen zu können. Man geht entweder auf die Nationale Universität, man wird Polizist oder geht wahlweise zum Militär.

So hört man von vielen Jugendlichen, die man in den Schulen befragt, dass die eine solche Karriere in Uniform anstreben möchten.

Kids, die eben noch die neusten Klingeltöne aufs Mobiltelefon geladen haben, endscheiden im nächsten Moment, wie man in Krisensituationen reagieren muss. Komisch für mich, wenn die Polizei nicht mehr älter als man selbst ist. Für mich ungewohnt. Man sieht sie oft in kleinen Gruppen Musik hörend herumschlendern.

Wenn man ein bisschen Glück hat, erwischt man 100 Stück auf einem Fleck, wie sie sich grade formatieren.

Zum Anderen gibt es die krassen, die mich irgendwie an die Stormtroopers aus dem Film “Star Wars” erinnern. Sie stehn vor Kirchen, an öffentlichen Plätzen, an Straße oder Kreuzungen herum. Manchmal in Gruppen von über 50 Stormtroopern.

Man muss zugeben, eine gewisse Ähnlichkeit ist da, oder ?!




Ich hab hier mal ein kleinen Vergleich aufgestellt gegenüber der deutschen Pozilei. …bitte nicht böse werden, wenn Sie bei der deutschen Polizei arbeiten. :)

Feuerwehrautos und Rettungswagen wurden dementsprechend angepasst.





So, jetzt wisst ihr, dass es in Bogotá nicht nur Jungs von der “Dunklen Seite” gibt.

Ein schönes Wochenende wünschen wir und “Möge die Macht mit euch sein”!

Bea & Daniel

Kurioses…

Ihr fragt euch vielleicht: Und??? Bea und Daniel?? Wie isses? Was is anders? Wie kocht man so in Kolumbien? Wie schmeckt die Milch?

Daher hier ein paar kuriose Dinge, an die wir uns eigentlich auch schon gewöhnt haben.
Ich musste ehrlich gesagt sogar ein bisschen auf die Suche gehen, um diese Dinge zu finden, da sie schon zum Alltag gehören…

Zum Beispiel:

Unsere Haustüre von innen.
Da hat der vorige Besitzer sich ein bißchen
zu sehr um Sicherheit bemüht..
Banenchips hier, bananenchips da, natürlich salzig.


Man denkt ja, die wichtigsten Dinge sind überall gleich…
Irrtum! Hier sind die Streichhölzer klitzeklein!!!

Kolumbien ist mittlerweile sicherer geworden.
An fast jeder Straßenecke sind Polizisten oder Militärs.

Leider ist Bogotá auch die Kokain-Hauptstadt
der Welt (80% des Kokains kommt aus Kolumbien)…
Daher sieht man hier viele dösende, schlafende, bewusstlose
Alkoholabhängige, Drogenabhängige oder eben Obdachlose.

Was ist denn das!?
Genau, Spülmittel aus der Dose…
Aus der DOSE!!! Die kommen hier auf Ideen, was!?

Ach, über Brot könnte man hier verzweifeln.
Hier das bis jetzt einzig einigermaßen wahre
Exemplar Brot, das wir gefunden haben.
Die haben sonst nur ganz, ganz, GANZ weiches
weißbrot (weicher als Toastbrot) in Tüten verpackt…

Wir haben anstatt dem “Schwarzbrot”
(muss man ziemlich weit weg in einem
Supermarkt kaufen) immerhin Baguette und
Ciabatta gefunden!!!

Ja, man muss sich zu Helfen wissen…

Diese Idee haben wir von unseren Nachbarn geklaut:
Plastikflaschen aufschneiden und als Behälter verwenden!

Sieht jemand hier einen Unterschied?
Rechts steht unter “Tomatensosse” noch ganz klein
“Ketchup”… Das witzige ist: beide schmecken fast gleich.
Also Spaghetti mit Tomatensoße ist dann eher Spaghetti mit Ketchup…

Unsere Küche. Ohne Backofen.

Mit Gasherd und unserem Wasserkocher.
Der übrigens auch als Kochtopf benutzt wird.
Wir haben hier nämlich nur 2 Töpfe.
Das ist, was unser Nachbarn an Geschirr und Gläsern benutzen.
Mehr nicht. Nicht, weil sie kein Geld hätten.
Aber wieso, weiß ich nicht.
Sie kommen immerhin damit aus…

Unfassbar. Chilenischer Wein hier für
knapp 7 Euro, den es
bei euch im Aldi für 2 gibt!!!

Milch!!! Ein weiteres Kapitel…
Kein LITER… Neeinn, hier wird gespart…
hier sind es 900 ml!!!

Und eben in Beuteln.
Daher haben wir uns schnell mal ne Kanne besorgt.

Die Türgriffe. Kennt man ja auch aus anderen
Ländern. Wenn man rausgeht drückt man
von innen auf den Knopf und zieht zu – verrigelt.
Aufschliessen dann mit Schlüssel.

Sooo das wars bis jetzt!
Über den kuriosen Verkehr und
über die Sicherheit schreibe ich ein ander Mal!

Es grüßt,
die Bea