Deutschland

Leider können wir euch keine Fotos von Toronto oder dem Flug zeigen,
da die Bilder aus versehen gelöscht worden sind.
Toronto war echt cool, konnten ein paar Stunden in der
City alles erkunden. So sauber und modern alles.
Nach Südamerika ist so etwas alles andere als normal.
Naja, obwohl für Daniel Chile auch schon der erste Kulturschock
war, da es eben ein etwas höheren Standard hat als andere
südamerikanische Länder.
Jetzt wenigstens ein Willkommens-Foto vom Flughafen.
Mittlerweile sind wir schon 2 Wochen da und fühlen uns,
als wären schon Monate vergangen. In Deutschland geht
das Leben eben sehr schnell voran…
Liebe Grüße,
eure Köhlers

Kurioses XY

Jaja, bald sind wir wieder in Deutschland.

Wir hätten noch Bild und Textmaterial um euch das ganze Jahr mit neu-alten Blogeinträgen zu belästigen. Aber weil wir euch in Deutschland nicht mit dem alten Käse belästigen wollen, lassen wir das lieber.

Stattdessen gibt es noch etwas zum Schmunzeln. Ein kleiner Rückblick mit kuriosen Inhalten.

Eine der wahrscheinlich schönsten

Lampen, die wir unterwegs sahen.

Sie war in einem Hostal in Uyuni.

Den Preis für die hässlichsten Hunde bekommt Peru.

Der sogenannte Nackthund wird seit über 2000 Jahren

gefeiert und total verehrt. …wohl eher Geschmackssache.
Das süßeste aber auch leckerste Tier
unserer Reise gabs ebenfalls in Peru. Das LamaÜber die sanitären Anlagen könnte man

Bücher schreiben. …wir belassen es aber bei einer

Erwähnung in diesem Eintrag. Zu erwähnen

ist die sicherste und die gefährlichste Dusche.

Die “sicherste” Dusche unserer Reise

war in Córdoba. Sie war in einem

Safe installiert. Um hinein zu kommen,

musste man an einem Rad drehen,

welches 5 Stahlkolben bewegte. Sie war

allerdings auch nur von außen abzuschließen…

Die gefährlichste Dusche war in Puno/Peru zu finden.

Um sich mit heißem Wasser berieseln zu lassen,

fließt es durch einen Durchlauferhitzer,

der gleichzeitig die Duschbrause ist.
ungewöhnlich war, dass überall Kabel zu sehen waren und

dass das Bad echt überall tapeziert war.
Damit man sich nicht im Dunkeln reinigen muss,

war in der Nasszelle eine Lampe.
Auch sehr praktisch war, dass man

die Sicherung beim Duschen in Reichweite hat.
Das Highlight waren die sorgfältig isolierten Wasserhähne.
Das Klebeband sollte verhindern, dass man einen

Stromschlag bekommt, wenn man das Wasser abdrehen möchte.

…man bekam trotzdem ständig einen Stromschlag.


Liebe Grüüüße!

Chile

Auf dem Weg von Argentinien haben wir die Anden überquert, die hier im “Süden” endlich weiß aussehen. Weiter im Norden (also alle anderen Länder) haben immer eine Bergkette ohne Schnee. Man fährt da nicht einfach nur ne viertel Stunde oder so durch, sondern fährt hoch, fährt viele Kurven. Hier dauert die überfahrt (inklusive eiskalter Grenzübergang “Los Libertadores”) ca. 5 Stunden. Kaum ist man von den Anden wieder runter ist es nur noch sehr kurz bis zur chilenischen Hauptstadt Santiago. Da wir die Stadt nicht so toll finden, sind wir von dort aus um 14 Uhr gleich weitergefahren nach Temuco. Eigentlich wollten wir dort den Tag verbringen und dann über Nacht nach Temuco reisen. Aber wir dachten, eine frühzeitige Überraschung und dann im Bett schlafen wäre doch viel besser. Sind dann um 23.30 in Labranza (naehe Temuco) angekommen und klingelten frech an der Haustür. Erstaunt machte Beas Familie die Tür auf…

Die Andenkordillere
(zwischen Mendoza und Santiago)

Zwischen Santiago und Talca wirds schon grüner
(es ist hier ja auch Winter)
In Temuco haben wir schoene Tage
mit Beas Familie verbracht, ihre Eltern sind
dort als Missionare der DMG tätig.
Hier: Gemeinsam kochen für das Missionarstreffen.
Eine sehr schöne Eidechse!
In der Nähe von Villarrica.
Dort machten wir einen Tagesausflug hin.
Am Sonntag war Familientag. Es wurde gegrillt.
Beas zwei Brüder kamen aus Vinia del Mar
extra angereist (ca. 1000 km nördlich) um
wenigstens einen Tag gemeinsam zu verbringen.
Matze und seine Freundin Mato kamen wirklich nur für
einen Tag. Sie reisten über nacht, kamen morgens an,
übernachteten dort und fuhren am nächsten Morgen wieder
zurück. Die Pflichten rufen eben auch von so weit her!
Zum Höhepunkt wurde folgendes Ereignis:
Als Geburtstagsgeschenk (nachträglich) schenkten wir Gaby Beas Laptop.
Gabys Laptop ist nähmlich Uralt, hat nur 18 GB und
braucht bei jedem Mausklick erstmal 20 Minuten.
Sie war platt. Ach ja, die Mütze. Es war ja der 3. Oktober.
Als treue deutsche lassen wir das hier natürlich raushängen.
Schliesslich feiert Chile seine Unabhängigkeit
eine ganze Woche im September.

Spazierengehen mit Beyers 2 Hunden Laica
und Canelo.
Familienfoto. v.L.n.R.:
Ob. Reihe: Michi, Hamu, Matze, Mato
un. Reihe: Gaby, Bea, Maris, Daniel.
Nach dem Verdrücken der leckeren Steaks
und Würstchen haben wir uns ein paar Dias
angeschau, die wir zuvor nie gesehen haben.
Bei so vielen Dias verliert man halt den überblick.
Ein paar haben wir abfotografiert. Hier könnt ihr
sie sehen:

Wer ist denn das?!?!?!
Nordenreise.
Experiment.
Das ist öfter mal passiert… Wenn Gaby
voller Optimismus zum Hamu schreit
“Ja klaaaar schaffen wir das!!! Nur loooos!”.
Danach hat sie sich immer schlappgelacht
und die Männer mussten das Problem beheben.
Zum krönenden Abschluss haben wir heute,
am letzen Tag, Empanadas gegessen.
Das ist Chiles Nationalgericht. Teigtaschen
gefüllt mit Hackfelisch, Oliven, Zwiebeln, Rosinen oder
mit Käse.
Bea hat der Sra. Laura damit zwischendurch geholfen.
Sie ist unsere Treue Haushaltshilfe.
Fritieren.
Gaby hat sogar karamelisierte gegessen.
Wir dachten, die 2 Gläser im Schrank seien
mit Öl abgefüllt, aber eins war dann wohl
ihr Holundersirup… Leider stellte sich das
nach den ersten drei Empanadas erst raus.
Aber sie liebt ja immer wieder neues zu probieren.
So sahen dann die “richtigen” am Schluss aus.
Wir fahren heut nacht nach Santiago.
Von dort aus fliegen wir morgen Abend los,
mit einem “kleinen” Umweg
inklusive 10-stündigen Aufenthalt
in Toronto, zurück nach
Good Ol´Germany.
Freitag sind wir also wieder da.

Es war schön in Südamerika.

Unser Blog geht zum Glück auch weiter.
Hier erfahrt ihr weiterhin was wir so machen
und wie´s uns so geht.

Eure Köhlers

Argentina

Nachdem die Bea fast den Bus verpasst und
den Pass nicht gefunden hätte, fuhren wir
in einem komplett mit Touristen belagertem
Bus nach Argentinien über den “Paso Jama”.
Argentinien begrüsste uns mit einer Berglandschaft
und einer langen, kurvigen Straße…
Abends kamen wir in Salta an,
wo wir am Terminal von 5 verschiedenen Leuten
angesprochen wurden und uns Hostels angeboten wurden.
Den nächsten Tag verbrachten wir also in Salta,
ein nettes Städtchen.
Es kam uns alles so spanisch und italienisch vor.
Ach ja, und französisch. Es gab Croissants (“Halbmonde”)
zum Frühstück! Und es gab wieder Zeitungsleser und Raucher
unter der Bevölkerung…
Und: Seit Chile gab es wieder vor dem Essen Brot
und Butter oder wie hier, Auberginensalat.
Das gehört zum Restaurant-standard.
In Argentinien natürlich erstmal “Parrilla” (Grill)
gegessen. Ein saftiges Steak war auch dabei… Hmmmm!
In Argentinien kann das bezahlen dann mal
so fett aussehen. Es gibt schon Scheine ab
umgerechnete 50 Cent…
Argentinien macht gerne Ausnahmen…
Als eins der wenigen spanischsprechenden Ländern
ersetzen sie die “du”-Form gegen ein “vos”
(nicht mit dem “vosotros” verwechseln!),
indem dann die ganze Konjugation anders ist.
Sie haben Uruguay auch damit angesteckt.
In Salta sind wir auf einen Aussichtsberg gefahren.
Und einen Park angeschaut.
Nachts sind wir dann mit einem Super-Cama-Bus
nach Córdoba gefahren, zu Beas Cousine Annika, die fuer ein
Semester dort studiert.
Argentinien ist bekannt für seinen super Bus-service.
Das hat sich eindeutig bestätigt!
Leckeres, warmes essen,
eingeschweißte Decke und Kissen,
nur 1 Film, Barservice, …
Frühmorgens kamen wir dann an.
Und warteten auf der Plaza auf Annika.
Fast hätten wir das Frühstück angenommen,
das die Obdachlosen dort zu sich nahmen und
uns 3x anboten, doch mitzuessen.
So sieht übrigens ein Gepäckaufbewahrungsraum
eines Hostels aus. Das ist gut, weil man oft gegen 10:00
schon aus dem Zimmern auschecken muss, abends aber
erst weiterfährt und nicht das ganze Gepäck den Tag über
mit rum schleppen will. Der Service ist generell kostenlos
aber auch nicht versichert, falls die Tasche mal weg sein sollte.
Mit Annika machten wir einen Ausflug in
das naheliegende Dorf “Alta Gracia” (Große Gnade).
Alta Gracia war echt süß…
…und hatte schöne, alte Villen.
Aber deswegen sind wir eigentlich hingefahren:
Um eins der Häuser vom Ernesto “Che” Guevara anzuschauen.
Ja, der Che war Argentinier. Hat aber auch am Schluss
übergewechselt nach Cuba mit seiner Nationalität.
Verräter..?
Das Haus ist heute ein Museum.

Hier hat die Familie 11 Jahre auf Grund des Asthma-
Problems vom Che gelebt. Hier ist das Klima und
die Luft besser.
“Che Guevara ist nach wie vor eine umstrittene historische Persönlichkeit. Manche verehren ihn als Ikone der Revolution, als Freiheitskämpfer. Andere sehen in ihm den Terroristen, den Verantwortlichen der kubanischen Revolutionsgerichte, die für Repression und Erschießungen politischer Gegner verantwortlich waren, oder den Gründer der so genannten „Guanacahabibes“ Arbeitslager, in denen wohl nicht nur Kriminelle,
sondern auch etwa Dissidenten oder Homosexuelle interniert wurden.”
(http://www.4.am/News/News/Die_Geschichte_der_Che_Guevara_T-Shirts_200605192493.html)

Natürlich hat er als Kind Robin Hood und andere
heldenhafte Bücher gelesen.
Und sein, durch den Film “Die Reisen des jungen Che”,
bekanntes Motorrad “Poderosa” (Mächtige).
Er war Arzt. Dies ist sein Ausweis.
Seine Familie.
“El comandante”
Das bekannte Che-Bild.

“Dass die heutige soundsovielte Retrowelle wieder ausgerechnet ihn ausgräbt, dass Che-Guevara-T-Shirts nun in Schwabinger Schicki-Boutiquen angeboten werden und ein Che-Double für Sitzmöbel wirbt, ist die konsequente Weiterführung einer Legendenbildung, die kurz nach seinem Tod einsetzte. (…) Jeder weiß, dass der Kommunismus ein Nebelreich der Armut und Unterdrückung war (und in Kuba noch immer ist).
Jeder weiß, dass der lateinamerikanische Guerillakampf ein grausames Spiel ideologischer Phantasten war (und in Kolumbien noch immer ist). Und dennoch: Che, der Kommunist und Guerillakrieger gilt als kuchengut wie der Dalai Lama. Während seine Geistesverwandten längst von ihren Betonsockeln gestoßen wurden, prangt Che weiter auf T-Shirts und Postern, eröffnen Bars und Cafés mit seinem Namen, tragen Uhren, Weinflaschen und Skateboards sein Konterfei, erscheinen Bücher in denen, sein erotischer „Duft von Gebirge und Schmutz, Haut und Hitze“ besungen wird (Ana Menéndes: Geliebter Che). “ (http://www.maxeiner-miersch.de/che.htm)
Egal, wie man über Che Guevara denkt,
sein Leben und das Museum waren sehr interessant.
Es gibt einen zweiteiligen Film von 2009, den man bei Gelegenheit
mal anschauen kann (“Che-Revolucion” und “Che-Guerrilla”).
————————————————————————–
Wieder zurück in Córdoba.
Modern, stylisch, kalt…
Der Busbahnhof in Córdoba. Von dort aus fuhren wir nach Chile,
überquerten die Andenkordillere und fuhren von
Santiago gleich weiter in den Süden nch Temuco, wo wir Beas Eltern
Nachts um 11.30 frühzeitig überraschten (anstatt morgens
um 7.00 anzukommen). Unser Roadtrip endet hier.Zu guter letzt nochmal ein fesches Video,
ein brillantes Resumée über Argentinien.

Liebe Grüße aus Temuco.
Eure Carboneros

San Pedro de Atacama

Heute morgen noch in Chile und jetzt schon in Argentinien. So schnell kanns gehen, aber unsere Zeit ist knapp und wir haben noch ein paar tausend Kilometer vor uns.

Wir melden uns von einem ziemlich schlechten Internetcafé, wollten es uns aber nicht nehmen lassen, ein paar Eindruecke vom gestrigen Tag weiterzugeben. Wir haben uns Fahrraeder und Sandboards geliehen und sind zum “Tal des Todes” gefahren um die pralle Sonne der Wueste zu spueren.

Bilder muesst ihr googlen. Unter “san pedro de atacama” sind ganz gute dabei. :)

…jetzt folgt der Versuch ein Clip hochzuladen. Mal sehn, obs klappt…

…hat geklappt. :)

PS: Nein, es war nicht die beste Idee

in der trockensten Wueste komplett schwarz gekleidet zu boarden.

Altiplano

Um die Grenze nach Chile zu ueberqueren, beschlossen wir, eine 3-Taegige Tour ueber die Anden zu machen (Altiplano = “Hoch und Flach”). Diese Tour ist im Schnitt auf 4000m Hoehe und geht ueber Uyuni, den groessten Salzsee der Welt, entlang an Lagunen und komischen Landschaften. Es war wunderschoen. Bea hatte am 2. Tag der Tour Geburtstag und wurde mit Condoren, Flamingos und extremer Kaelte beschenkt =)

Hier erst Mal ein Video, schaut es euch an.

Das ist der Salzsee Uyuni.

Das Salz wird nur fuer Bolivien bearbeitet
und auch fuer kleine Souvenirs, wie diese hier:
Ja, schmeckt salzig…
Auf der Insel “del Pescado”
Dinos haben wir auch getroffen =)
Dies ist uebrigens nicht bearbeitet worden.


Unser Jeep.

Zwei unserer netten Mitfahrer

Das sind wir (fast) alle,
die in dem Auto mitgefahren sind.
Eine Polin, ein Italiener, ein Australianer,
ein Bolivianer und drei Deutsche.
Mittagessen an der Laguna Hedionda.
Klopapier NICHT ins Klo schmeissen,
sondern in den Muell! Das gilt fuer ganz Bolivien,
Peru, und halb Chile.
Hmmm! Fruehstueck!!!
An der Laguna Verde, Grenze zu Chile.

Flamingos in ihrer Pracht

Ein Fuchs
Und ein echtes Highlight zum Geburtstag:
Cóndore!
Der Fahrer meinte, er habe hier selbst noch
nie welche gesehen. Ein Geschenk des Himmels.

Ach ja, sie haben eine Vicunia (sowas wie ein Lama)
gerissen, und wir haben sie beim Fressen verschreckt.
Die Laguna Colorada (gefaerbte Lagune).
Beeindruckend.
Nachdem eine Touristin vor unserer Nase
180 Dollar wegen einem Apfel im Gepaeck
als Strafe zahlen musste (Chile ist da etwas
streng aber konsequent), sind wir unversehrt
in Chile angekommen. Hier chillen wir bis Freitag.
Dann geht`s nach Argentinien rueber.
Eure Weltenbummler

Tarapaya

Da man in der hoechten Stadt der Welt auch mal verschnaufen muss, sind wir einem Geheimtipp gefolgt. Der Weg fuerte ueber 40 min. Busfahrt und einem 30 min. Wanderweg zu einer warmen Lagune namens Tarapaya. Mitten in der Pampa stehen drei kleine mietbare Haeuschen an einer Badelagune. Weils noch so geheim ist, waren tagsueber auch nicht viel Turis zu sehn. Und wir waren ausser den Verwaltern die einzigen, die dort uebernachteten. Traumhaft!

Potosí



Wassertemperatur geschaetzte 33°C


So spassig wie es aussieht, war es auch…


Wir wurden auch wieder mit einer wahnsinns Landschaft beschenkt

…das Beste zum Schluss:
Viel toller als die Landschaft, unsere Huette oder die Lagune
mit dem warmen Wasser fand Bea die kleinen Welpen des Verwalters.
Was sagt man dazu…

Nachdem wir hier genaechtigt hatten gings gleich weiter nach Uyuni.

Potosí – Bergwerk

Nach 2 Jahren, als Bea schon hier war, ihre Reisebegleitung aber in einen 6m-tiefen Schacht gefallen ist, machen wir die Tour erneut.
Das Bergwerk ist der “Cerro Rico”, der schon seit fast 500 Jahren ausgebeutet wird. Potosí ist mit 4.000 Metern Hoehe die hoechste Stadt der Welt.
Als man den Berg entdeckte, war es sogar die reichste Stadt Amerikas. Silber ueberall!

Mittlerweile gibt es 200 Minen in diesem Berg,
manche noch aus dem Mittelalter.
Die Minenarbeiter muessen ihr Material selbst besorgen.
Daher geht man vor der Tour auf den Minenmarkt und
kauft ihnen Geschenke.
Alkohol, Kokablaetter, Dynamit.
96%-Alkohol. Trinkbar.
Ja, den trinken sie PUR.

Der “Reiche Berg”
Und nur rein mit uns in die… warme…
eiskalte… schmutzige… Stube!
Aus dem Weg!!!
Alle mit Koka in der Backe.
Hilft gegen Hunger und Hoehe.

Silber!

Pause mit den Minenaarbeitern.


Klettern…


Das hier ist der “Tio” (Onkel). Richtig, sieht aus wie ein Teufel…
Ist er auch. Sie beten ihn an, damit er sie nicht umbringt (es geschehen
wahnsinnig viele Unfaelle im Bergwerk), und opfern ihm sogar. “Draussen” sind sie
katholisch und glauben an Maria. Sie sichern sich eben zweimal ab.

Opfer.

Puh…endlich wieder draussen… geschafft.

Die Minenarbeiter verdienen gut,
die Arbeit ist aber extrem krass und unsicher.
Hier arbeiten auch viele Kinder.
Es gibt ein Video, das koennt ihr mal auf YouTube suchen, es heisst
“The Devils Miner” (auch auf deutsch).
Also, liebe Gruesse,
eure Koehlers.

Titicaca

Unsere Reise begab sich nach dem Machu Picchu zum Titicacasee, in die Stadt Puno.
Dort unternahmen wir einen kurzen Ausflug auf die schwimmenden Inseln der “Uros” (Islas Flotantes). Es war unglaublich. Dieses Volk der Uros baut schon seit ca. 400 Jahren seine eigenen Inseln aus Schilf (Totora) und Erde, die dann einfach im Titicacasee schwimmen wie grosse Torten.

Dies ist eine der vielen Inseln.
Sie pendeln auch zwischen den Inseln auf
ihren Booten umher, und gehen ein Mal die
Woche in die Stadt auf den Markt. Ansonsten
sind sie eigentlich ein eigenstaendiges Voelkchen.
Sie schlafen unter Schilfdaechern und
auf Schilfbetten. Ein ehemaliger Praesident
schenkte ihnen Strom durch Solarzellen.
Die Inseln bestehen nur aus Erde
und gestapeltem Schilf, das sich unten alles
langsam wieder abbaut. Deswegen muessen
sie ab und zu neues Schilf drauflegen.
Der ganze Boden der Insel ist also weich und federnd.
Das ist der Praesident dieser einen Insel,
und er hat uns erklaert, wie diese Inseln
konstruiert wurden. Ihr seht den Erdblock,
der nach ca. einem Jahr Verarbeitung geeignet
und fest genug ist. Darauf kommt das Schilf.
Die Erde verrottet dann langsam, daher muss immer
Neues draufgebaut werden.
Es ist wie eine andere Welt.
Leider sind die Inseln schon etwas touristisch geworden,
daher verkaufen die Frauen ganz teuer ihre Handwerksachen.
Sie singen aber auch Lieder vor in verschiedenen
einheimischen Sprachen wie Quechua und Aymara.
(siehe Video unten)
Auf dem Boot.
Das war der Sonnenaufgang in Puno.
Und die Fahrt nach Bolivien.
Das ist Copacabana in Bolivien,
an der Grenze zu Peru (nicht das vom Lied).
Die Grenze war total
verschlafen und ein Mitarbeiter
an der Grenze hatte sogar ne Fahne…
“Daniel Buergermeister” steht hier.
Daniel als Buergermeister von Copacabana…
hoert sich gut an, er hat aber abgelehnt, keine Zeit – Sorry!
Copacabana auf dem Weg zur Hauptstadt La Paz.
Hier noch ein Song fuer euch:

Unfreiwilligerweise sind wir jetzt doch eine Nacht und einen

Tag in La Paz. Heute Abend fahren wir nach Potosi.

Liebe Gruesse,

eure Carboneros.

Machu und Wayna Picchu

So, hallo!
Wir haben es tatsaechlich geschafft! Wir waren auf dem Machu Picchu und es war einer der schoensten Tage unseres Lebens! Wir sind einfach total platt von dieser herrlichen Landschaft!
Der Zweck dieser Inkastadt ist bis heute umstritten, manche meinen, es war ein Altersheim, eine “Uni”, oder eine Vorbereitungsstadt fuer die zukuenftigen Frauen der Herrscher. Die Stadt konnte wohl bis an die 1000 Menschen beherbergen.
Die Stadt wurde 1911 von Hiram Bingham wiederentdeckt. Ein Junge fuehrte ihn dort hin. Er war eigentlich auf der Suche nach dem letzten Inkadorf bei Vilcabamba, und dachte, er habe es in Machu Picchu gefunden.
Wenn man dort ist, stellt man sich auch die Frage “Warum denn hier!?”. Die Konstruktion der Stadt ist einfach umwerfend gut durchdacht. Sie erfanden Terrassen und Haeuser mit schraegen Daechern, hatten ein Bewasserungssystem, Astrnonomiezentrum, Tempel, Marktplatz, Sonnenuhr, usw.
Machu Picchu ist nur mit einem Zug von Cuzco nach Aguas Calientes zu erreichen, dann nimmt man einen Bus und pendelt nach oben. Das macht das ganze etwas unzugaenglich, da der Zug oft schon lang im voraus ausgebucht ist. Viele machen auch den Inkatrail, einen ehemaligen Inkaweg bewandern, der 4 Tage dauert.

Die Landschaft.

Beweisfoto.
Ja, das Bild ist extra so!
koennt ihr das Gesicht erkennen?
Eine Koka-pflanze. Koka allein ist uebrigens
noch keine Droge. Man kaut hier die Blaetter,
um besser auf der Hoehe zurechtzukommen.
Da die so bitter schmecken, gibt es auch
Touristenfreundliche Kokabonbons, die
wir ab und zu lutschen.
Das hier ist der Huayna (wayna) Picchu.
Er ist 2700m. hoch und ist die “Nase” des Gesichts,
das ihr auf dem Bild oben seht. Dort kann man rauf,
ist allerdings nbegrenzt auf 400 Leute am Tag.
Daniel war die 197 und ich die 195. Haben es also
geschafft, hochzuklettern. Ist extrem steil, ohne Gelaender,
man sollte nur auf die Stufen gucken.



Die Sicht vom Wayna Picchu ist spektakulaer.
Man sieht die Inkastadt quasi von oben
(das Graue da hinten)

Man klettert oben durch eine Hoehle,
wo man nur auf allen Vieren durchpasst.
DAS ist der Gipfel des Wayna Picchu.
Eigentlich ein Steinehaufen auf dem Berg.
Links und rechts von Daniel gehts steil bergab.


Runter war schlimmer als hoch, weil
man nach unten guckt…

Hinten seht ihr die Strassen,
die der Bus zum Machu Picchu hochfaehrt.
Man kann auch laufen.
Wir sind eine Abkuerzung runtergelaufen.




Und zuletzt noch ein Video, da Fotos 1000 Worte sprechen,
aber Videos den Eindruck ein bisschen mehr wiedergeben koennen..

Liebe Gruesse!
Daniel & Bea