Santiago de Chile

Nachdem Daniel schon geflogen ist, beschloss ich, Santiago etwas näher kennen zu lernen, da ich sonst immer nur einen Tag dort war. Diese graue, versmogte Stadt hat mich noch nie angezogen. Aber diesmal lernte ich auch schöne Ecken in dieser 5-Millionen-Hauptstadt kennen.

Witzig waren Gebäude wie z.B. dieses. Sieht aus wie ein Handy.
Hübsch ist die Straße gegenüber von “La Chascona”, 
eins der Häuser vom Nobelpreisträger Pablo Neruda.
 Meine Schwippschwägerin Javiera, die dort wohnt.
 Ich & Neruda
 Der Patio Bellavista, ein eher gehobeneres Künstlerviertel
mit vielen Kneipen und Ausstellungen.

 Eine Kneipe
 Bilder von Nerudas Haus, La Chascona:

 Das schöne Viertel Lastarria

 Und ein Blick über Santiago vom Berg Santa Lucía

 Und die wunderschönen, künstlerisch bemalten und
beklebten Wände… 

 Plaza

 Die Bullen… Hüüüüaaaa!!

 Straßencomedians. Echt toll!

 Fußgängerzone! Die Einzige, die ich in Chile kenne!
 Schmuck…
 Und.. wenn man noch irgend etwas anderes kaufen will,
was das Herz begehrt… Dann findet man es garantiert HIER.
Man muss nur den Verkäufer finden…
 Palacio de la Moneda

 Und eine Kindheitsfreundin habe ich auch wiedergetroffen,
sie ist mittlerweile eine der besten 
Jazzsängerinnen Santiagos geworden, 
Nicole Bunout. 
Bezaubernde Stimme. Ich bin ja so stolz auf sie!!!
 Sie spielt mit der Band Cultrera, Espinoza & Cia.

Also bis zum nächsten Eintrag über Vina del Mar und Valparaíso,
die zwei Städte am Meer.
Eure Bea

Gudn Tach!
Wir sind endlich wieder unterwegs, wie sollte es anders sein, nach Chile!
Nach 123 Stunden sind wir dort angekommen. Vorher haben wir die Chance genutzt, ein paar
Zwischenziele zu besuchen. Zum Beispiel Madrid. Leider hat das aussteigen in Sao Paulo nicht geklappt… “Man muss sich immer was aufheben!” 
Hier ein paar Fotos der letzten Tage:
S P A N I E N
Die Pyrenäen von oben:
Unser Mini-Flugzeug von Frankfurt nach Madrid…
 
 Madrid
  
 
Plaza Mayor

 Überall sehr schöne bunte Türen

Unser Hostel “Mad”
Wunderschön!
So sieht ein typisches Backpacker-Zimmer aus.
Wir haben es mit 3 bzw. 2 anderen geteilt, die nachts
um 3 noch von der Party heimkamen…
 Deko vom Brotgeschäft!

 El mexicano!
 Ein ehemaliger Bahnhof jetzt bepflanzt. Wunderbar.
 Schildkrötengewusel.

 Im Parque del buen retiro

 Paella!

Vorm Weiterflug nach Sao Paulo nochmal alles umpacken,
dass wir bloß nicht über 23kg pro Gepäck kommen! Sonst gibt´s ärger!
B R A S I  L
 Jaa und hier im Transitbereich vom Sao Pauler Flughafen 
verbrachten wir wartend weitere 10 Stunden.
Eigentlich wollten wir ja raus und Sao Paulo angucken 
bis wir mitbekommen haben, dass man dann nochmal eine
gute Summe Flughafengebühr zahlen müsste wenn man 
das macht…. Hmmm.. Naja, Schlafen tat auch gut!

 Sao Paulo

C H I L E
Und dann wie immer der spektakuläre Ausblick
auf die Anden, die man überfliegt.
Kurz darauf ist dann schon fast das Ziel Santiago erreicht.

In Santiago angekommen (gegen 23:30) haben wir
keinen Bus mehr nach Temuco bekommen, 
alles ausverkauft und die Verkaufsstellen hatten gerade geschlossen.
Auf ein Mal standen wir alleine in einem nicht ganz ungefährlichen
dunklen Stadtteil Santiagos, in dem keine Menschenseele rumläuft und 
Müll auf den Straßen verteilt war…. irgendwie auch unheimlich.
Was jetzt??? Wir wollten eigentlich über Nacht einfach nach Hause
in Temuco fahren. Und jetzt in Santiago übernachten?
Der Busterminal wird abgeschlossen… Hostel? Welches? Wo?
Also haben wir einfach mal einen Taxifahrer gefragt der so nett war
uns einen Tipp zu geben und uns hinzufahren. Es tat richtig gut einfach
mal in einem Bett zu pennen. Am nächsten morgen sind wir dann nach Temuco 
gefahren (700km- fast 9 Stunden Busfahrt) und gegen 18:00 angekommen.
 Ein… bisschen… genervt vom Reisen…?
 Was fällt mir sofort auf?
Verdreckte Straßen, tausend Verkäufer, gut gelaunte Menschen,
eine Gruppe deutscher Touris, Snacks an jeder Straßenecke,
Unordnung… Und, dass Chilenen immer zugreifen, wenn 
ihnen etwas angeboten wird (Süßigkeiten, Zeitungen, etc.).

Kaffe mit Strohhalm trinken!
Typisch praktisch:
Der Busfahrer sammelt ab und zu die Verkäufer am Straßenrand ein,
die dann durch den Gang kommen und einem ihr Süßkram oder Empanadas
oder Zeitschriften usw. anbieten… 
Die Tages-busfahrt nach Temuco!

Natürlich immer auf dem Bild: Strommasten. Gehören einfach dazu.
Sie begleiten einen durch ganz Chile. 
Puente Malleco
  Und hier noch die süße kleine Isabella,
Nichte von Bea und Daniel, mit
dem Kleid aus Madrid, das wir ihr mitgebracht haben.

BALD:
in wenigen Tagen geht´s mit Beas Eltern mit dem Auto nach Uruguay, 
wir fahren quasi vom unteren linken Punkt Südamerikas ganz nach Rechts,
überqueren die Anden und Argentinien.
Vielleicht fahren wir auch über Paraguay zu den großen Wasserfällen.
Also bleibt dran!
Eure Kölaz