Sprachschule

Das ist unsere Sprachschule, die Hansa Language School.

Wie wir bereits in einem vorigen Eintrag erzählt haben, sind wir ITA-Studenten in verschieden Klassen eingestuft worden. Das Ziel des Unterrichts ist es, den TOEFL-Test zu machen und eine hohe Punktzahl zu erlangen. Die Studenten bekommen dafür Credits. Da manche besser sind als die anderen, haben sie weniger Unterricht und so früher aus. Das heißt für mich, Bea, ist der Unterricht leider schon vorbei. Ich hätte gerne noch mehr Conversation gehabt über Themen wie Politik, Sozialsystem oder so.

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Daniel hat noch weiterhin Unterricht, z.B. bei diesem verrückten Lehrer, der Dylan heisst. Er hat auch eine eigene Homepage und lustige Videos, wie z.B. das hier:

Für uns war letzten Dienstag der letzte Schultag (Daniel ist zur letzten Stunde auch dazugekommen).

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Unser supercooler iranischer Lehrer Esmaeil.

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Der uns noch gezeigt hat, wie unsere Namen auf persisch geschrieben werden.

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Wir haben noch ein bißchen gesungen,

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und Kaffee getrunken.

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Und jeder hat ihm noch Abschlussworte sagen dürfen, die er sogar mit dem Handy aufgenommen hat.

 

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Das ist Ahmad aus Saudiarabien, ein total witziger Kerl. Wir hatten sooooo viel Spaß mit ihm!

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Und hier noch ein Abschlussklassenbild

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See ya!

Schnee

“DAS ist Kanada!” hören wir von den Einheimischen, die so traurig darüber waren, dass wir mit so milden Temperaturen begrüßt worden sind. Jetzt endlich erleben wir das echte Kanada, obwohl es mittlerweile auch schon getaut hat. Aber auch wieder geschneit. Im Vergleich zu Deutschland sind es vielleicht im Schnitt 5 grad weniger, aber -21°C waren so das kälteste hier, glaube ich. Und das hatten wir ja in Deutschland auch vorletztes Jahr oder so.

Es ging auf einmal volle Pulle los und schien nicht mehr aufzuhören.

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Wir amüsierten uns prächtig und haben ein Schnee-Barometer ans Fenster gemalt mit verschiedenen Stufen.

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Autos werden zugeschneit

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Und der Straßenbahnfahrer muss seine Bahn vom Schnee oder Eis befreienDSCN0360

Die Autos fahren gar nicht mal soo langsam, woran man erkennt, dass sie das gewohnt sind.

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Auf dem Weg gibt es viele Leute, die sich ihren Vorteil aus dem Schnee ziehen.
Wie z.B. hier der Mann, der mit seinem Hund “spazierengeht” und sich ziehen lässt.  DSCN0372 DSCN0373

Autos werden einfach zugeschippt. Viele fahren dann mit der U-Bahn, die dann total vollgestopft ist.

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Sport gefällig?

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Schöne Schneeformationen

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Daniel am Steg

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Glasklarer Himmel und glasklares Wasser

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Lange Schatten

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Hier die Corvette, die unseren Nachbarn gehört an einem normalen Tag…

 

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Und hier eingeschneit!

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Das ist so ein schönes Geräusch, wenn das Eis unter den Füßen so schön knackt.IMG_9991

Gefrorenes Wasser

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Und wieder so tolle Formationen, so perfekt Rund… Was ein Design!

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Tschüssi!

Vintage, Superbowl & Tee

guuude leute.

Das sind wir mit unseren direkten Nachbarn, den Kolbs.

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Hier seht ihr Zeitungsautomaten. Münze reinwerfen, Zeitung rausholen. Tolle Sache, oder?

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Mich faszinieren immer wieder diese Augenblicke, in denen ein lang ersehntes Cliché erfüllt wird. Hier zum Beispiel so eine echte Hintergasse, wie man sie so oft in Filmen sieht. Mit Feuerleiter, Mülltonnen, und so weiter. Awesome, oder!?

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Und hier ein paar Schnapschüsse aus dem Vintage-second-hand-laden.

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Hier gibt es eine Menge Secondhand-Läden, wo die jungen Hipster voll drauf abfahren.

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Omas Klamotten könnten jetzt eine Menge Geld einbringen!!!

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Also an sich sind ja manchmal die Klamotten ganz cool und Vintage, aber manchmal ist es eben echt einfach nur potthässlich, da stimmt dann der Schnitt oder das Muster nicht…

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Das sind übrigens Seifen. Süß, gell?

Aber kommen wir zum nächsten Thema:

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SUPERBOWL

 

Den Superbowl haben wir in der Gemeinde von unseren Nachbarn angeguckt, der Salvation Army (Heilsarmee), da sie für Obdachlose das Spiel auf Leinwand übertragen. Dazu gab es Pizza und Chickenwings.

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Wikipedia sagt dazu: Der Super Bowl ist das Finale der US-amerikanischen American-Football-Profiliga. Der Super Bowl ist weltweit eines der größten Einzelsportereignisse und erreicht in den USA regelmäßig die höchsten TV-Einschaltquoten des Jahres. Neben dem Interesse am Spiel sorgen diverse Festivitäten für das große Interesse an diesem Sportereignis.

Und jetzt aufgepasst: “Eines der Highlights ist die Halbzeit, in der jedes Jahr eine spektakuläre Show geboten wird.” HA. Was ne geile Sportart, oder? Da freuen sich alle auf die Halbzeit… Naja leider hatten wir nicht das coole abgefahrene Halbzeit-Webung-programm wie in den USA.

Vor dem Spiel konnte man erst selbst tätig werden (auch zwischendurch wenn es langweilig wird), indem man selbst Footballspieler wurde.

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Es gab auch popcorn!

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Und dann ging´s los. Daniel legte für mich fest, dass ich für die Baltimore Ravens bin und er für die San Francisco 49ers. Mir war das ja egal. Und es war ja auch gut so, weil wir gewonnen haben. Aber es war megaspannend und ich muss sagen, football ist ein cooler Sport zum angucken, dauert länger als Fußball, aber irgendwie spannender und viiiieeeel mehr Action, wenn die sich kloppen oder aufeinanderwerfen.. Einfach super.

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Und dann haben wir gewonnen, nach ungefähr 4 Stunden!

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TEE, KÄLTE UND CO.

Bei uns ist es mittlerweile auch sehr kalt und wir haben abwechselnd Sonne, Schneesturm und einfach nur bewölkte Kälte. Manchmal fällt bei uns im Klassenraum die Heizung aus (bzw. Klimaanlage – hier kann man nirgendwo Fenster aufmachen, schrecklich!). Daher ziehen wir uns dann dick an und wechseln manchmal den Klassenraum.

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Oder unser Lehrer hat uns auch iranischen supergeheimen (er hat auf jeden Fall so getan als wär das was mordsbesonderes) Früchtetee mitgebracht.

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UUnnnnd wie schmeckt er?

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Also ein bisschen enttäuscht waren wir schon. Der hat ein bisschen wie normaler Früchtetee geschmeckt.

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Unser anderes Aufwärmgeheimnis ist: Kafee vom Tim Hortons. Der absolute Renner hier. An jeder Straßenecke gibt´s Tim Hortons…

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Hier die coole Küche in unserer Gemeinde… =)

Ok, es gibt auch noch einen normalen Herd. Aber der hat schon was, oder?

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Die Kanadier lieben Namensschilder. Immer, überall. Voll praktisch, wenn man sich keine Namen merken kann.

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Hier wurde die Pinnwand ganz einfach mitangestrichen und hat daher die gleiche Farbe wie die Wand. Dann fällt sie nicht so auf.

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So und zum Schluss noch ein Bild von einem Schild in der Umkleidekabine. Man soll nicht stehlen usw, sonst wird einen eine Aufnahme (durchgestrichen), nein, ein Geist wird einen ein Leben lang verfolgen!

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Bis denne!

Mix

Guuuude!
Im Moment ist unser Internet nicht so gut, daher schreibe ich euch direkt aus der Sprachschule, wo es auch WLAN gibt (wir haben grad Pause). Daher jetzt auch ein total gemischter Eintrag…

Zum “echten” Hochzeitstag am 24.01. haben wir von Bühners eine Überraschung am Frühstückstisch bekommen. Süß, oder?

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Englisch will noch gelernt sein 😉

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Abends haben wir uns mal wieder den Strand bei einem schönen Sonnenuntergang angeschaut. Zuerst muss man einen kleinen Block laufen, dann über den Highway auf dieser Fußgängerbrücke, und dann ist man schon da. Zu Fuß also nur 5 Minuten vom Haus!

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So schöne Sonnenuntergänge haben wir aber nicht jeden Tag.

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Und hier ist der Ontariosee ist zugefroren.

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Aber ein paar Schwäne sind trotzdem gerne da…

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Letzten Sonntag sind wir mit Simone im Tommy Thompson Park spazieren gegangen, der ist wie eine langezogene Halbinsel. Hier ein Foto aus Google, damit ihr euch das besser vorstellen könnt. Nur bei uns war es natürlich total verschneit und so.

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Im Frühling / Sommer ist es hier bestimmt total schön.

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Wir mit Simone.

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Die Sicht auf die Skyline.

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Hier seht ihr einen zugefrorerenen Teil vom Ontariosee.

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Hier waren Biber am Werk!

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Schöne Alleen…

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Achja, noch ein Nachtrag zum Kuriosen: in der Straßenbahn gibt´s mehrere Überwachungskameras nebeneinander….

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Letzten Freitag waren wir äthiopisch essen.  Eigentlich hatten wir eine Reservierung, aber es war niemand da… Dann sind wir ein Restaurant weiter gelaufen, haben dort geklingelt, und sie haben uns reingelassen, obwohl wir 2 Stunden vor der Öffnungszeit da waren.

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Für jeden Tisch gab es einen Riesenteller mit verschiedenen Fleisch und Gemüsearten und noch andere Sachen, die ich nicht kannte. Und alles war auf einem Brot, das wie so ein Sauglappen war.. Haha.

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Der Teller sah oben klein aus. Daher hier ein Beweisfoto, dass er wirklich groß war!

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Und das hier war dieses Schwammartige Brot, total wabbelig, ein bisschen säuriger Geschmack.

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Und die Restaurantbesitzerin hat uns dann noch gezeigt, wie sie ihren Kafee machen und dabei Weihrauch anzünden, um die Aura zu reinigen.

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Der Kaffee war superstark aber echt megalecker, mit viel Zucker.

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Süße kleine Becher, oder?

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Und dazu gab es… Popcorn!!!!

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TORONTO

Toronto ist eine der multikulturellsten Städte der Welt. 50% der Einwohner sind keine Kanadier! Das macht die Stadt sehr besonders und vielfältig. Ausländer sind etwas ganz normales und voll akzeptiert. Das ist sehr schön zu sehen. Die Frage “Woher kommst du?” ist hier nicht abwertend. Man darf das jeden fragen, einfach so, wenn der andere einen Akzent hat oder andere Hautfarbe oder so. Nicht wie in Deutschland, wo man übervorsichtig ist/sein muss.

Diese Multukulturalität zeigt sich auch in den Religionen und der Offenheit und Neugier gegenüber dem Glauben. Unser iranischer Lehrer fängt fast jeden Tag von sich aus an, uns über unseren Glauben auszufragen.  Finde ich auch interessant, dass hier genrell “Glaube” egal welcher Religion erstmal einfach so stehen gelassen wird als etwas Positives, oder Atheisten sogar sagen, sie möchten mehr über den Glauben wissen. In Deutschland kommt mir das oft so vor, als müsse man sich für seinen Glauben entschuldigen.

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In der Metro gibt es auch mal geistlichen Input.

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Und das essen ist sogar noch vielfältiger als in Deutschland. Hier z.B. Taccos im Baptist Seminary. Oder in der Gemeinde gibt´s dann mal afrikanisches essen. Das ist hier nichts besonderes, sondern ganz normal.

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Neben Englisch lernen wir heimlich arabisch von unseren arabischen und irakischen klassenkameraden.

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Das hier ist vielleicht typisch kanadisch. A&W, wie Mc Donalds nur anders.

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Zuhause wurden schon einige Dinge mehr organisiert.

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Cooles Foto im Subway…

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Mittwoches nach dem Englischunterricht gehen wir direkt zum Baptist Seminary zur theologischen Vorlesung. Dazwischen haben wir eine Stunde frei, und das ist usnere Lieblingsbeschäftigung in dieser Zeit…

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SCHLAFEN!

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Freitags haben wir statt englisch Intekulturellen Unterricht mit den Matschis. Dort lernen wir z.B. Dinge über die Kultur- oder Mentalitätsunterschiede. Sehr cool und interessant.

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So sieht es aus, wenn wir alle zusammen einen Film gucken in unserer Lounge.

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Und Babygesittet haben wir die Matschikids auch schon. Zucker!

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Der Instantkaffee, der aus Kolumbien kommt. Der war dort nich sooooooooo teuer..

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Im Supermarkt gibt´s auch ein Lächeln im Regal: SMILE!

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Unsere Errungenschaften vom letzten Wocheneinkauf sehen so aus:

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Benni and the moustacheguitar.

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So sieht übrigens das Baptist Seminary aus.

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Und die Baptist Church.

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Und hier ein Vergleich zwischen den U-Bahn-Plänen…

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Letztens war es SEHR stürmisch. Hier der Blick aus unserem Fenster in der Englisch-Schule.

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Und vor einer Woche sah es auf der Wettervorhersage so aus (Wind macht dann noch zusätzliche 10 Grad kälter!).

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Also, frosty greets from Toronto,

eure Köhlers

Kurioses

Heute mal ein paar kuriose Dinge, die wir zum Teil gar nicht mehr so komisch finden, wie am Anfang. Aber daher posten wir das jetzt noch schnell, bevor wir sowas nicht mehr merken. Diese Dinge empfinden wir übrigens nicht als negativ. Das ist jetzt alles quer durcheinander…

Mittlerweile sind es statt milden 10°C bis sogar -20°C. Durch den Wind wirkt es nochmal viel kälter.

 

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Unsere Fenster hier sind sogar doppelt verglast. …aber nicht wie ihr denkt: Wenn man ein Fenster öffnet, hat man noch ein zweites 5 cm dahinter.

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Bei den Minustemperaturen friert dann auch manchmal das Fenster zu und wir müssen erst die Heizung aufdrehen, damit es auftaut und wir lüften können… Das blöde ist dann nur, wenn es dann auch noch einfriert während es offen ist…

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Achja, schöne Eisblumen haben wir auch.

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Manche Gegenstände leben hier nicht soo lang…

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Und manche Sachen sind einfach anders… z.B. ist hier der Locher DIN A4 Groß und hat 3 Löcher…

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Oder der Staubsauger ist megalaut und größer und hat so komische Ufo-Lichter vorne,…

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Die Dusche ist bei uns in der Dachschräge und wenn man Haare wäscht beim Duschen muss man sich eben ein bisschen ducken.

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-20°C und man kann EIS kaufen…

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Schneecouch

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Wenn Besuch da ist, müssen die Schuhe näher zusammen rücken

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Unsere Klospülung ist auch einzigartig. Also ihr kennt die Dinger sicher ausm Urlaub, wenn die Spülung eben so gaaaaaanz langsam erstmal Wasser in die Schüssel laufen lässt und man denkt, alles schwappt gleich über, dann ist man aber jedes Mal nach bitterem Bangen so erleichtert, wenn alles ganz plötzlich verschwindet. Wir haben mittlerweile keinen Deckel mehr hinten drauf, weil der Stöpsel manchmal nicht richtig aufliegt und das Wasser so nie aufgefüllt wird. Und statt jedes Mal aufzudecken, haben wir ihn vorsorglich einfach mal weggelegt.

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Das sind Fahrradständer (zum anketten)

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und so sieht ein mitgenommener Pfosten aus, nach ca. 100000 Plakaten oder so.

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Geschmacklich unterscheidet sich die Deko doch ein wenig von DeutschlandDSCN0085

und auch Feuerleitern sind in Deutschland eher ungewöhnlich.DSCN0099

Witzig ist auch, dass der Strom (110v) ausfällt, wenn man z.B. Toaster, Wasserkocher und Mikrowelle gleichzeitig anmacht.

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Reis mit Reisverschluss…welch Ironie!

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Die Türklinken kennt ihr bestimmt auch, da kann man von innen halt den Hebel umdrehen und dann z.B. die Tür zuziehen. Das doofe ist, dass sich schon ein paar ausgeschlossen haben dadurch.DSCN0115

Wasserhahn wie früher in Deutschland. Warm und kalt getrennt. Und hier gilt: Sparsam mit warmen Wasser, denn wenn alle morgens duschen, dann muss man eben kalt duschen. Also immer zu ungewöhnlichen Uhrzeiten duschen ist am sichersten für alle.

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Lebensmittel sind hier SEHR teuer, oft DOPPELT so teuer wie in Deutschland.

Und manche Lebensmittel haben eben ungewöhnlich starke Farben, wie z.B. der Käse..  DSCN0118

Hier sind viele Dinge irgendwie übergroß, wie z.B. die Kühlschränke…DSCN0122

Oder der Herd.

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A propos Herd. Wenn man kocht, kann es auch passieren, dass der Feuermelder den Rauch abbekommt (obwohl der hier direkt über dem Herd mit Plastik abgedeckt wurde-haha schon wieder so eine Ironie-es gibt aber noch einen in der Küche). Und das passiert dann mal so im Schnitt alle 2 Tage, dass dieser schreckliche extrem megalaute Alarm angeht. Also das passiert z.B. schon bei so harmlsoen Sachen wie morgens Eier mit Schinken braten oder so… Sind also schon voll abgehärtet…

Hier das MONSTER dass unseren Schlaf oder Gespräche einfach unterbricht.

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Dann gibt es hier noch so Sachen wie: Pulver-Eistee und Flüssigen Kaba aus der Elefantenflasche.

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Oder ein sehr verbreitetes Nudelgericht in Kanada: Mac(charoni) and Cheese.  Schöööön geeeelb…

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Root Beer schmeckt übrigens nach Mundspülung und ist auch gar kein Bier.

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Und das ist wohl sehr wahr. Aber ich muss dazu sagen, dass Toronto mich sehr beeindruckt hat, was den Materialismus angeht. Es ist gar nicht so eine schnieke Markenbesessene Stadt, wie andere Millionenstädte, die ich kenne. Die Leute ziehen sich unglaublich normal an, bis jetzt habe ich auch wenige Checker oder Tussis gesehen…. einzelne sind vielleicht super gestylt. Was ein Kontrast zu Zürich oder Frankfurt (ja, sogar ein Kontrast zu Frankfurt…)!

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Jaa und das sind die anderen Bewohner Torontos…. Die großen Eichhörnchen sind überall und man sieht sie mehrmals am Tag.

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Türen wurden angepasst.

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Und unsere Essenstische sind aus gutem Plastik.

 

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Noch mehr Ironie? Der Feuer-Sicherheitskasten im Hintergrund ist nur für den Notfall bestimmt und daher gut gesichert und abgeschlossen.

Achja, Alkohol kann man hier übrigens nur in LCBO-Läden kaufen und kostet hier ungefähr das dreifache.

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Da das Haus jetzt zum ersten Mal für eine Gruppe wie uns genutzt wird, fehlen natürlich noch viele Dinge. Aber ich muss sagen, unser Team improvisiert sehr gut, wie z.B. hier die 2 Jungs als Whiteboardhalter.

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In Chinatown gibt es massig Restaurants (Sandra, zum Koreaner gehen wir noch irgendwannmal 😉

Und von aussen sehen die gar net sooo groß aus, wie von Innen..

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Fische kann man sich hier auch aussuchen.

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Und in Kanada heißen die Toiletten nicht WC, Toilet, Restroom oder Bathroom, sondern Washroom.

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Und hier wird die  Fußgängerampel eben weiß und nicht grün und hat dann immer einen countdown, wie lange noch “weiß” ist!

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Die Vorgärten sind hier nicht ganz so wichtig und sauber wie in Deutschland (vielleicht ab Frühling?)

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Und wer sagt, Deutschland hat viele Regeln und so, mus bei diesem Anblick doch sagen, dass sie wenigstens viele Bilder im Straßenverkehr haben statt Text. Hier muss man erstmal lesen wenn man parken will. Je nach Monaten unterscheidet sich da z.B. die Parkerlaubnis.

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Haa und noch ein cooles Thema sind hier die Lichtschalter (oder auch Steckdosen). Die sind nämlich einfach wahrlos im Haus verteilt. In Deutschland ist ein Lichtschalter meistens rechts an der Wand auf Brusthöhe, wenn man in einen Raum hineinkommt. Hier ist das ganze viel spannender. Man muss sie erstmal suchen (im Dunkeln). Irgendwann kennt man die Räume und weiß, wo alles ist. Wir haben z.B. eine Steckdose über dem Fenster.

So sehen die Lichtschalter hier aus:

 

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Und manchmal sind sie eben irgendwo oben über einer Tür…

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oder inder Küche in der Säule, die in der Mitte des Raumes steht…

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Oder irgendwo in einer Ecke oben, wo es keiner braucht.

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In der U-Bahn faszinieren mich die Menschen, die kunstvoll und total relaxt ihre Zeitung oder Bücher lesen, egal wie voll es ist oder wie oft sie ihren Stehplatz ändern müssen. Und es ist manchmal echt super voll. Aber im Gegensatz zu vielen deutschen Pendlern, sind die Torontianer sehr freundliche und geduldige Menschen. Bis jetzt habe ich hier noch keine ausrastende, beleidigende oder schreiende Menschen in der U-Bahn gesehen, wie man das manchmal sehen kann am Bahnsteig in Frankfurt oder so.

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Die Werbung ist hier auch sehr kreativ und sprengt jeglichen Rahmen…IMG_3501

Und zum Abschluss noch unsere Mitbewohnerin in ihrem Ganzkörper-Schlafanzug. Damit auch ihr jetzt gut schlafen könnt. Ist das nicht HAMMER!??!?

Sie bloggt übrigens auch sehr gerne und ziemlich Detailreich. Hier könnt ihr den Blog lesen: Die Kolbs

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Und jetzt noch ganz zum allerletzten Schluss ein Video über das Abenteuer der Rasur von Daniel:

Rasur from tabea carbonero on Vimeo.

Konzert & Hochzeitstag

Huhu, da simma wieder!

Am Freitag sind wir Pizza essen gegangen, um unseren 4. Hochzeitstag zu feiern (jaaaa wir sind schon 4 Jahre verheiratet, wie die Zeit vergeht, was!?). Danach sind wir auf ein Konzert von einer christlichen Hardcoreband (nein, kein Widerspruch) gegangen. Die Band Underoath ist eine von Daniels lieblingsbands und die hört er schon seit 10 Jahren. Jetzt sind sie auf Abschiedstour.
Schöne Kronleuchter auf den Straßen…
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1.000 Kronleuchter in einer Pizzeria, die nur Plastikbesteck auf Wunsch zu bieten hat. Irgendwie ironisch..

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Aber die Pizza war soooo lecker…

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Und draußen war´s soooooo kalt (ca. -8°C aber mit Wind, also gefühlte -20°C)

 

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Dann sind wir zum Konzert gelaufen auf dem Pier, wo die ganzen Schiffe anlegen.
Es war zwar megakalt aber dafür konnten wir auch die Skyline bewundern.

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Und dann kamen wir an. Wir wurden dann nach unserem Ausweis gefragt, und alle unter 19-Jährigen haben dann ein “X” auf ihre Hand gemalt bekommen. Der Rest bekam eine eingekreiste “O” auf die Hand. Das ist nämlich ziemlich Clever gemacht, damit man Minderjährige schnell erkennen kann und ihnen kein Alkohol ausschenkt.

Das “X” auf dem Handrücken ist in der Hardcore-Punkszene auch mittlerweile zu einem Lebensstil geworden, der sich “Straight Edge” (nüchterner Vorteil) nennt. “Im Wesentlichen geprägt wurde das Verständnis von Straight Edge durch Musiker der Hardcore-Punk-Szene in den frühen 1980er Jahren in den Vereinigten Staaten, als eine junge Generation von Punks begann, den Drogenkonsum abzulehnen, der zu dieser Zeit integraler Bestandteil ihrer Szene war. Zentral für den Straight-Edge-Gedanken sind der Verzicht auf Alkohol, Tabak und andere Drogen sowie auf häufig wechselnde Geschlechtspartner. Einige Straight Edger verzichten auch auf den Konsum von Coffein und/oder erweitern Straight Edge um Vegetarismus oder Veganismus.” (Quelle: Wikipedia: hier)

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Drinnen waren so… geschätzt schwanken wir zwischen 1500 und 4000 Menschen (haha soviel zum Schätzen).

Erst haben As Cities Burn und MeWithoutYou gespielt. Sehr wunderbare Musik.

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Und dann haben Underoath ihr kanadisches Abschiedskonzert gespielt.

Es war sehr energiegeladen. Lichtershow und Musik der Knaller!

Ist jetzt halt nicht jedermanns Geschmack… :-)

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Und um einen besseren Einblick zu bekommen, hier ein selbstgedrehtes Video vom Konzert:

Underoath from tabea carbonero on Vimeo.

Geburtstagsparty

 

Letzten Sonntag sind wir spontan zum Geburtstag eingeladen worden von Arleen, ein Mitglied der Gemeinde. Sie wird demnächst als Missionarin nach Indien gehen und hat ihre Geburtstagsparty mit einer Fundraisingparty gemischt. Die ganze Party war dann im Indienstil und es gab leckeres Essen, Beiträge jeglicher Art und ein Infoblock über ihre zukünftige Arbeit.

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Also es gab richtig Moderation und so.

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Und Beiträge von ihren Freunden… Hier ein Hiphop-song.

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Dann eine Pantomime..

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Leckeres Essen… (hier zu sehen: Tamales, Hähnchen, Brot)

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Und es gab auch Hennatattoos…

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Tanzbeitrag..

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DSCN9973Und das Beste (LEIDER habe ich die Videos aus versehen gelöscht!!!!) war ein Bollywood-Tanzkurs. Das war echt superwitzig und es haben sehr viele mitgemacht. Sogar unsere Jungs!!!

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Und dann haben wir uns spontan entschieden auch ein Lied 3-sprachig beizutragen.

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Die Matschikids auf dem Thron….

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Und Arleen bedankt sich nochmal für die Beiträge und das Kommen.

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LG!

Unterricht & so

Hi Leute,

hier ein paar Eindrücke über unseren Alltag im kommenden halben Jahr.

Zuerst stellen wir euch das Toronto Baptist Seminary vor, das theologische Seminar, wo wir wöchentlich einen Kurs besuchen (Systhematische Theologie). Das TBS ist ziemlich zentral gelegen und besitzt verschiedene Gebäude, u.A. ein Studentenwohnheim und eine Kirche. Hier eine kurze Führung:

 

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Yeah, alles ein bisschen Altbacken…

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Der Vorlesungsraum:

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Jetzt zur Kirche/Gemeinde, die wir letzten Sonntag besucht haben: Die Westminster Chapel.

Der Gottesdienst war irgendwie anders aber auch irgendwie gar nicht so sehr. Ist jetzt schwierig zu beschreiben, aber es waren manche Sachen eben sehr gewohnt und manche eher fremd, eben eine komische Mischung aus beidem. Insgesamt war die Atmosphäre sehr cool, die Menschen sehr nett und die Predigt sehr lehrreich. In dieser Gemeinde werden wir und noch ein paar andere aus der Gruppe dieses halbe Jahr mithelfen.

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Hier treffen sich die jungen Erwachsenen nach dem Gottesdienst zum Essen.

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Hier seht ihr in der Mitte übrigens Greg, ein sehr netter Kanadier, der auch bei uns im Haus wohnt.

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Das sind unsere direkten Mitbewohner (aber insgesamt sind wir zu 12. auf einem Stock)

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Sooooo und jetzt zum Englischunterricht:

Zuerst mussten wir in der Sprachschule (Hansa) einen Test machen, um zu sehen, wie gut unser Englisch ist. Dieser wurde ausgewertet und so wurden wir in verschiedene Klassen und Stufen eingeteilt. Das Ziel ist am Schluss, den TOEFL-Test zu bestehen und so ein Zertifikat über gute Englischkenntnisse zu besitzen.

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Jetzt sind wir also eingeteilt in verschiedene Klassen. Daniel hat wechselnde Unterrichtsklassen und Fächer (Reden, Lesen, Schreiben, usw). Bea (also ich) ist jetzt schon in der Test-Vorbereitungsphase mit 6 anderen der Klasse. In 4 Wochen gibt´s dann den Test und dann sind wir offiziell fertig damit. Die anderen dürfen noch länger brauchen. Ziel ist, dass alle den Test schaffen. Ein bisschen schade finden wir (von der Vorbereitungsklasse), dass wir nicht in einer fortgeschrittenen Gruppe sind, wo wir einfach an unserem Englisch-level weiterarbeiten, sondern eben nur noch auf den Test vorbereitet werden. Und dabei geht es eben fast nur noch um Taktik und Strategien.

Hier ein Bild von unserem ersten Tag im Unterricht. Die Lehrerin war total agressiv drauf und hat immer sehr laut geredet (rumgeschrien) und so. Wir kamen uns echt vor wie im falschen Film oder bei Verstehen Sie Spaß. Wir mussten uns total zusammenreißen um nicht auf einmal laut loszubrüllen. Das war einfach so unglaublich, wie diese Frau uns (wie bei der Army oder so) Befehle gab und hektisch war.

Hier grad in der Pause (Lehrerin ist nicht auf dem Foto), wo ihr Hund (ja, der Hund der Lehrerin namens Whisky) auf den Tischen rumtanzt…

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Heute in der U-Bahn kam eine Durchsage “Bitte gehen Sie von den Türen weg, sonst kommt heute keiner mehr auf die Arbeit. Ja, dann stehen wir hier eben einfach alle und es geht nicht weiter. Die Türen schließen nicht, wenn sie da so nah dranstehen. Also bitte gehen Sie weg von den Türen!”. Der Zug fährt wieder weiter. Und dann wieder eine Durchsage: “Sehen Sie? Das hat funktioniert!” Und alle mussten kurz lachen.

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Hier unser Lehrer Ismael, er kommt aus dem Iran und hat schon ziemlich viel auf der Welt bereist. Er ist sehr nett und der Unterricht macht auch Spaß. Und er erzählt liebend gern Geschichten, Vergleiche und Beispiele.

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Hier ein kleiner Vergleich zwischen den Notizen meiner Klassenkameradin Rosita (du Streberin) und mir. Wie anders das doch aussehen kann…Ich wünschte, ich wäre da auch so ordentlich.

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Achja ich heiße jetzt übrigens Debby, weil ich keine Lust mehr darauf habe, ständig meine Namen erklären zu müssen (das hatte ich schon 14 Jahre in Chile!). Tabea kennt man nicht, Tabitha irgendwie auch nicht, Bea hört sich an wie Beer (Bier) oder Bear (Bär). Bei Tabbi werde ich mit Teletubbie geärgert und auf Facebook hat mir niemand eine gute Alternative angeboten… Daher dachte ich, Ok, ich bleibe bei Debby. Und es funktioniert. Ooooh wie einfach es sein kann!!!

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Also bis dann,

eure Köhlers

Fotorallye in Toronto

Ladies & Gentlemen!

Heute ein ganz exklusiven Post, an dem ihr bestimmt eure Freude haben werdet.

Gestern ging es in der/die/das Downtown, wo wir uns in 4 Gruppen eingeteilt und eine Fotorallye gemacht haben. Das heißt, wir mussten verschiedene Sehenswürdigkeiten abklappern und dort ein Foto machen. Außerdem gab es Pluspunkte, wenn Fremde mit aufs Bild gekommen sind.

Unsere Gruppe bestand aus 4 Personen und hieß…

THE BUTTERFLY GANG (die Schmetterlings-Gang)

Haben uns extra in Chinatown hübsche Masken gekauft 😉

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Eine sehr schöne Fassade!!!

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Ein paar Hochhäuser…

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Hier ein Bild vor der Hall of Fame, wo eine nette Gruppe älterer

Damen sehr gern aufs Foto mitkam, und noch ein paar weitere Fremde auch.

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Vor dem Distillery District mit ein paar Fremden…

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Und hier haben wir eine guten Fang gemacht: Wir konnten eine Gruppe brasilianischer Studenten dazu bringen, mit aufs Foto zu kommen. Hier übrigens noch ein Essen, was wir noch nie gegessen haben (Poutine): eine in Kanada populäre Fast Food-Spezialität. Sie besteht aus Pommes und Käse, getränkt in Bratensauce.

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Vor dem CN-Tower (533m hoher Fernsehturm)

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Und in Chinatown waren wir auch. Hat mir seeehr gefallen!

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Mein erster Bagel! Mit sundried tomatos und so Frischkäse. sehr lecker.

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Müde waren wir auch irgendwann…

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Und einen native canadian haben wir auch kennen gelernt.

Da waren wir noch die Moustache-Gang.

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In Kensington, ein alternativer Stadtteil. Sehhhhhr schööön!

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Und im Eaton Centre (Mall) mit einem fremden Baby.

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Rückweg…

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Und noch ein Gruppenfoto.

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So long!

Hallo aus Kanada!

Hi people,
wir sind jetzt in Kanada! 
Daher ein kurzes Hallo, 
ein paar Bilder und erste Eindrücke!
Wir sind nicht alleine hier her gekommen, 
sondern zusammen mit der ganzen ITA-Klasse (16 Personen). 
Die Gruppe bei der Abfahrt an den Flughafen.
 Die Abschiedstruppe am Flughafen.
 Unser Flugzeug.
 Für manche war es der erste Flug!

 Wir sind über Ottawa geflogen.

 In Ottawa hatten wir erst eine kleine Gepäckverwirrung…
 Und der Anschlussflug hatte Verspätung.
Sind dann aber trotzdem noch gut angekommen spät Abends.
 Abgeholt und nach Hause kutschiert haben uns Liebenzeller Missionare.
 Das ist unser Haus. Hier wohnen wir zusammen mit
der Klasse, den Hauseltern (Mattmüllers) und ihrer Familie und 
noch 3 weiteren Personen. 
Ganz oben seht ihr das Fenster von unserem Zimmer.
Das hier ist unser Zimmer. Ich finde es wunderschön und 
es ist viel größer, als wir dachten.
Das ist der Eingang zu unserer WG,
wo wir zusammen mit einem anderen Ehepaar
das Bad teilen (nicht die gleichen wie in Liebenzell,
aber auch sehr coole).
Hier mal ein Blick aus unserem Fenster: 
Und in die andere Richtung:
(das sieht nicht ganz so schön aus, daher die 
wunderschönen Plastikblumen, die ich als Deko mitgebracht hab, hihi)
     
 Und Daniel freute sich am Frühstück schon sehr
auf die ERDNUSSBUTTER!
 Ja, das sieht aus wie auf einer Freizeit,
ist aber so bei uns für das nächste halbe Jahr:
Das gemeinsame Essen. Manchmal ein Tick laut,
aber sonst ganz nett und bis jetzt sehr lecker.
 Manche suchen sich schon ihre “ruhigen” Ecken
um zu telefonieren…
 Wir wohnen eigentlich ziemlich in der Stadt, 
in der Nähe vom High Park. Wir brauchen 20 Minuten 
mit der Straßenbahn zum Downtown.
Und 5 Minuten zum Lake Ontario. 
Hier ein Bild der Nachbarschaft.
 Häuser wie bei “King of queens”….

Und haben eine kleine Führung von Rita bekommen.
 Wir sind mal kurz zum Ontario Lake gelaufen. 
Dafür muss man über die Autobahn.
 Stellt euch das mal bei gutem Wetter vor!!!

 Vielleicht unsere Stamm-Bank in den nächsten Monaten?
 Fast alle ITA-Mädels

 Im High Park gab es einen suuupercoolen Spielplatz,
da wären wir am liebsten alle nochmal 10 Jahre alt…

 Auf dem Rückweg sind wir dann durch Straßen
gelaufen, die uns alle an “Kevin allein zu Haus” erinnert haben.

 Und hier noch ein paar Dämmerungs-Impressionen:

 Danke für eure Gebete und Unterstützung!
Einige wissen ja, dass ich (Bea) viel Angst hatte, wie das alles so wird mit in einer Gruppe fliegen,
das Haus, usw. Ich muss sagen, es ist bis jetzt alles echt super gut gelaufen und das Haus nicht so klein wie befürchtet. Übrigens haben sich die Unklarheiten mit dem Kochen auch geklärt und wir haben uns untereinander und mit den Hauseltern gut geeinigt.
Trotzdem dürft ihr auch dafür weiterbeten, dass ich mich an dieses ganze Zusammensein gewöhne. Wenn die vielen Leute auf engem Raum sind, essen, reden, Ausflüge usw. ist das alles echt schön, aber für meine Ohren und meinem Gemüt auch manchmal zu viel. Einzeln mag ich alle sehr und auch Kleingruppen sind kein Problem. Nur wenn alle zusammen sind und man sich unterhalten möchte, ist der Lärmpegel eben oft sehr hoch. Ich mag den Rückzug und brauche das auch noch ein bisschen mehr wie andere in der Gruppe. Aber auch das wird respektiert.
So, bald gibts den neuen Eintrag!
Bis denne,
eure Köhlers