Valparaíso

Valparaíso, diese dreckige, bunte, liebevolle Hafenstadt verzaubert jeden mit ihrem Charme.
Selbst Pablo Neruda widmete ihr eine Ode, in der es u.a. heißt: 
VALPARAÍSO, 

wie verrückt du bist, du verrückter Hafen, mit deinen zerzausten Hügeln, hattest nie die Zeit, dich zu kleiden, immer hat dich das Leben überrascht, … das Erdbeben erwischte dich, du ranntest entsetzt, es bewegten sich, das Wasser und die Steine, die Bürgersteige, das Meer, die Nacht. Und du schliefst, ruhtest dich aus von deinen Schifffahrten. Bald, Valparaíso, wirst du die Tränen vergessen, wirst die Türen grün anmalen, die Fenster gelb…


 Überall ragen bunte, bemalte Ecken hervor…

 Und die Touris zwängen sich in die Aufzüge
 Die Häuser rücken näher zusammen…
 Und alte Schönheiten verblassen…
 Die Trolebuses sind die einzigen Oberleitungsbusse in Chile.
 Enge, nicht ganz ungefährliche Gassen, ersparen
die vielen Umwege über die geschlängelten Straßen
 Doch am einfachsten, die Berge Valparaísos zu erklimmen, 
sind die Aufzüge, die mit ihrem Holz schön klappern können.

 Und die Aussicht belohnt

 Die Farben der Stadt ermuntern das vielleicht 
triste Leben des ein oder anderen

 Freunde haben ein Geschäft aufgemacht auf
dem Cerro Alegre, dem fröhlichen Berg.
 Und ich bekomme ein Poesiebuch geschenkt,
was hier gerade selbst gebunden wird.

 Kunst, das gibt es in Valparaíso zu Hauf!
Ob Musik, Malerei oder Poesie…

 Besucht sie doch mal! Cesar und seine Freundin,
in ihrem Geschäft “La Caracola”!

 Auch die Bars erzählen Geschichten…
 Selbst die Klos sind interessant…

 Ein Tee in allen Varianten kann man hier trinken,
im “Color Café”

Valpo, du hast mich erneut verzaubert.
Auf ein langes Leben!

Bis zum nächsten Eintrag,
eure Bea